Wie ist so ein Einrichtungshaus aufgebaut, was gehört alles dazu und wie funktioniert IKEA überhaupt?
Das war der Kerninhalt des ersten Jahres bei IKEA. In zwölf Monaten habe ich den Verkauf, Recovery, IKEA Food, den Kundenservice und die Logistik durchlaufen, um einen tiefen Einblick in die IKEA Welt zu erhalten und so die einzelnen Teile zu einem großen Puzzle zusammenzufügen. Einige der eben genannten fünf großen Fachbereiche unterteilen sich aber nochmals in Unterabteilungen. Der Verkauf zum Beispiel besteht übergeordnet aus der Möbelausstellung und der Markthalle. Die Arbeit und das Tagesgeschäft unterscheiden sich allerdings grundsätzlich. Während ich in meiner Zeit in der Abteilung für Dekoration und Pflanzen die Grundlagen des mechanischen Verkaufs erlernt habe, ging es bei den Polstermöbeln und der Aufbewahrung in der Möbelausstellung vermehrt um aktiven Verkauf, bei dem Verkaufsgespräche im Vordergrund standen. So ähnlich war es auch im Kundenservice. Dieser setzt sich nämlich aus dem Bereich Kasse, Return, Warenausgabe und Transport, sowie Smaland zusammen. Oder der Logistik, die aus dem Warenfluss und dem Sales Supply Support, kurz „SSS“ besteht. Und jeder Bereich hat seine ganz eigenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Ihr seht also, wir haben ganz schön viele Schnittstellen im Einrichtungshaus und dabei kann es eine ganz schöne Herausforderung sein, wenn mehr als 300 Menschen an einer Zielerreichung beteiligt sind. Umso schöner ist dann das gemeinsame Erfolgserlebnis, wenn wir als großes Team unsere Kunden glücklich machen konnten und diese mit einem Lächeln das Einrichtungshaus verlassen.

Tolle Kollegen, neue Freundschaften und die IKEA Wohngemeinschaft
Ich konnte jedoch nicht nur alle Fachbereiche des Erfurter Einrichtungshauses komplett kennenlernen, sondern habe im vergangenen Jahr auch viele tolle Menschen und Kollegen ins Herz geschlossen. Außerdem habe ich mit der Thüringer Landeshauptstadt nicht nur einen wunderschönen Teil Deutschlands entdecken dürfen, sondern konnte auch erfahren wie schön das Leben in einer IKEA WG mit anderen IKEAnern sein kann. Gemeinsame Abende in der Küche, Trash-TV mit garantierten Lachanfällen oder bei tiefgründigen Gesprächen auf dem Flurfußboden. Die gemeinsame Zeit kam nie zu kurz.

HaFaWi on Tour
Auch das „unterwegs sein“ habe ich neu für mich entdeckt. Als ehemaliger Reisemuffel habe ich eine 360° Wendung hingelegt und reise inzwischen unglaublich gerne durch Deutschland. Denn als HaFaWi, wie wir Handelsfachwirte uns liebevoll nennen, ist man ständig unterwegs. Sei es das Pendeln zwischen dem Stammhaus und dem Heimatort, die Fahrten zur Wirtschaftsakademie nach Husum an der Nordsee, oder weitere interne Trainings – bei uns Handelsfachwirten im Deutschlandprogramm ist immer etwas los.

Es ist schön nach einem kleinen Jahresrückblick festzustellen, wie sehr mich die Zeit bei IKEA prägt und wie stark ich mich im letzten Jahr weiterentwickelt habe. Umso mehr freue ich mich auf alles Weitere.

Wie es weitergeht und was mich in der nächsten Zeit bei IKEA erwartet, das erzähle ich euch in meinem nächsten Beitrag. Bis dahin allerliebste Grüße aus Erfurt.

Eure Katja

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