Dr. Hans-Jochen Steim und sein Sohn Hannes Steim übernahmen in jenem Jahr das Unternehmen. Gemessen an den Stückzahlen, kann die Uhrenfabrik inzwischen wieder an frühere Erfolge anknüpfen. Mit rund 50.000 Uhren pro Jahr ist Junghans heute wieder der größte deutsche Hersteller und die Marke erfolgreicher als jemals zuvor in seiner langen Geschichte. Diese spannenden Ereignisse, die Unternehmensphilosophie, einfache und komplexe technische Informationen sowie die Neuheiten 2017 präsentierten uns begeistert die Mitarbeiter vor Ort. Nachdem wir die Möglichkeit hatten, einen Blick auf die Neuheiten der diesjährigen Kollektion zu werfen, wie zum Beispiel die „Meister Driver Automatic“, die „Form C“, den „Meister Pilot“ (mit DLC-Beschichtung), oder den „Meister Driver Day Date“, lässt sich gut nachvollziehen, warum die Mitarbeiter so begeistert von den Uhren sind. Mein persönliches Highlight war dabei die auf 222 Exemplare limitierte „Max Bill“, deren kreativer und kunstvoller Gehäuseboden mich besonders fasziniert hat. Max Bill beschreibt diesen mit der für ihn charakteristischen Kleinschreibung „ein reines spiel von form und farbe… allein zum zweck, durch seine existenz zu erfreuen“.

Neben den Uhren konnten wir auch Eindrücke vom Junghans-Museum sowie der Uhrenfabrik von Junghans gewinnen. Das Interessante hierbei ist die Tatsache, dass der mit wirklich eindrucksvoller Architektur designte Terrassenbau unter Denkmalschutz steht. Die Aufmerksamkeit der Teilnehmer wurde im Laufe des Tages in Form eines Spiels auf die Probe gestellt, indem man unter anderem knifflige Multiple-Choice Fragebögen zusammen mit seiner Tischgruppe beantworten durfte und Fehler in der Display-Deko aufsuchen sollte, um sich Punkte zu erkämpfen. Bevor sich der sehr informative und lehrreiche Tag dem Ende neigte und wir den Abend mit einem kalten Getränk an der Bar des Hotels ausklingen konnten, durften sich die Gewinner des Spiels über einen Preis der Firma Junghans freuen.

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