Nach den Ergebnissen der "Bewerberstudie 2010" landen Bewerbungen mit einem einzigen Tippfehler bei einem Drittel aller Personaler im Papierkorb. Noch schwerwiegender ist es, wenn Namen oder Adressen falsch geschrieben werden. Für die gemeinsam von alma mater und karrierebibel.de durchgeführte "Bewerberstudie 2010" wurden insgesamt rund 260 Personaler befragt. Ergebnis der Studie: Für 18 Prozent der Befragten kommt ein Kandidat nicht mehr in Frage, wenn seine Bewerbung auch nur einen Tippfehler enthält. Für 28 Prozent der Befragten ist der zweite Verschreiber tödlich, 24 Prozent sortieren ab dem dritten Fehler gnadenlos aus. 9 Prozent der teilnehmenden Personaler gaben an, dass ihnen Rechtschreibfehler in der Bewerbung egal sind. Auch nach den generellen Todsünden einer Bewerbung wurde gefragt: Als schlimmstes Ärgernis gilt für die Personaler, wenn ihr Name, die Firmenadresse oder sogar der Name des Unternehmens falsch geschrieben wird (69 Prozent). Als absolutes No-Go erwies sich auch der Gebrauch einer unangemessenen, jargonhaften Sprache (64 Prozent). Schreibfehler landeten mit 53 Prozent aller Nennungen auf dem dritten Platz. Des Weiteren scheint der Online-Auftritt eines Kandidaten – zum Beispiel in sozialen Netzwerken – eine immer größere Rolle im Auswahlprozess zu spielen. Knapp zwei Drittel der befragten Personalverantwortlichen bekannten sich dazu, im Bewerbungsprozess die Online-Profile eines Kandidaten zu überprüfen. Auf den Spitzenrängen der entsprechenden Netzwerke landeten dabei Xing (69 Prozent), Facebook (57 Prozent) und StudiVZ (28 Prozent). 63 Prozent griffen bei ihrer "Bewerber-Recherche" auf die Suche über Google und Blogs zurück. Quelle: EINSTIEG GmbH Foto: aboutpixel.de/Bewerbungen©rosimerlin

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