Ich heiße Sarah, bin 20 Jahre alt, und mache seit September 2012 eine Ausbildung zur Industriekauffrau mit ZQ Internationales Wirtschaftsmanagement und Fremdsprachen, hier am Standort in Friedrichshafen. In meiner Ausbildung sind zwei Auslandspraktika enthalten.

So begann ich am 25. Mai mit 32 anderen Mitschülern meine Reise nach Paris. VonAulendorf nach Stuttgart und von dort mit dem TGV nach Paris. In Paris haben ich mit einer Mitschülerin in einem kleinen, aber ausreichenden Appartement für zwei Personen mit Küche und Bad gewohnt, nicht weit vom Zentrum entfernt. Die Praktikumsstellen wurden von unserem Lehrer eingeteilt. Ich habe bei NICOLAS Rambuteau gearbeitet, nicht weit vom berühmten Kunstgebäude Centre Pompidou entfernt. Das Unternehmen NICOLAS ist auf den Verkauf von Wein und Champagner spezialisiert. Insgesamt gibt es in Frankreich über 450 NICOLAS-Läden fast an jeder Ecke. Während den drei Wochen habe ich von 15 Uhr bis 19 Uhr gearbeitet, da zu dieser Zeit der Kundenverkehr am größten war. Am Anfang habe ich sehr viel über den Laden, den Wein, in welchen Regionen er angebaut wird und das Unternehmen NICOLAS im Allgemeinen erfahren. Zu meinen Tätigkeiten gehörten das Abkassieren der Kunden und das Verpacken von Flaschen. Außerdem habe ich die Regale mit den jeweiligen Flaschen aufgefüllt, aber auch Geschenke verpackt. Ich habe gelernt, wie man eine Bestellung vorbereitet und wie diese dann ausgeliefert wird. Aufgrund der neuen Sonderangebote, habe ich die Vitrinen dekoriert und mit den jeweiligen Flaschen neu gestaltet. Was ich aber am Meisten während den drei Wochen gelernt habe, das waren die Kommunikation und das Bedienen von Kunden aus den unterschiedlichsten Ländern. Von den USA bis Russland über Australien. So musste ich sehr oft zwischen Französisch, Deutsch und Englisch wechseln, was für mich eine absolute Herausforderung war. In meiner Freizeit habe ich sehr viel von Paris gesehen. Paris ist eine unglaublich tolle Stadt. Ich mag ihre schönen Parks, ihre kleinen Sträßchen mit den kleinen Restaurants, überall wo man hinschaut. Aber auch die wunderschönen Blicke über Paris vom Sacre-Coeur oder vom l´Arc de Triomphe aus. Die Franzosen sind wirklich sehr nett und hilfsbereit und ich habe viel über ihre Mentalität und ihre Kultur kennen und lieben gelernt. Aber es war natürlich auch sehr ungewohnt in einer Großstadt zu leben, da ich aus einem kleinen Ort in der Nähe vom Bodensee komme. Überall mit der Metro hinzufahren, die oft überfüllt ist, immer auf sein Handgepäck aufpassen, da in Paris sehr viel geklaut wird. Sich in einem fremden Land mit einer anderen Sprache und einer anderen Kultur zu orientieren und zu arbeiten, war jedoch eine wichtige Erfahrung für mich. Es war auf alle Fälle eine spannende und lehrreiche Zeit, die ich nie vergessen werde. Ich konnte mein Französisch verbessern und praktizieren und hoffe, dass ich irgendwann wieder nach Paris fahren kann.

Wer noch nicht in Paris war, der sollte irgendwann einmal eine Reise dorthin planen, denn Paris ist eine Reise wert!

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