Raus aus der Schule – rein in die Praxis: Eine Berufsausbildung stellt die berufliche Laufbahn auf sichere Füße. Ob Handwerk, gewerblich-technische, kaufmännische oder soziale Berufe: Die Chancen sind gut, es gibt viele Ausbildungsplätze. Also ran an die mehr als 320 Aussteller der Jobs for Future! Auf der Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung vom 18. bis 20. Februar in der Maimarkthalle Mannheim suchen Unternehmen, Fachschulen und Akademien nach motivierten jungen Menschen, die sich eine berufliche Existenz aufbauen und die Zukunft tatkräftig mitgestalten wollen. Zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten, Berufseignungstests, Datenbanken und vor allem persönliche Beratung helfen, den richtigen Berufsweg einzuschlagen. Die Jobs for Future ist an allen drei Tagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Ausbildungsberufe sind so vielfältig wie die Interessen und Begabungen der Menschen. Wer noch keinen Plan hat, kann am besten zuerst die Messestände von Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, IHK Rhein-Neckar, Agentur für Arbeit und Regionalbüro für berufliche Fortbildung ansteuern: Die starken Kooperationspartner der Jobs for Future helfen mit Berufseignungstests und individueller Beratung, Broschüren, Online-Datenbanken, praktischen Vorführungen sowie Workshops in den Info-Foren weiter. Auch an den Ständen der Kammern und Berufsverbände ist zu erfahren, welche Berufsperspektiven die einzelnen Ausbildungswege haben – Aufstiegschancen, ein späteres Studium oder Selbstständigkeit. In jedem Fall ist es wichtig, sich rechtzeitig zu informieren, auch wenn Hauptschulabschluss, mittlere Reife oder Abitur noch nicht greifbar sind. Denn oft muss man sich schon ein Jahr vor Ausbildungsbeginn bewerben. 

Handwerk, Handel oder …
Fast alle Handwerksberufe suchen dringend Nachwuchs, zum Beispiel Hörgeräteakustiker und Augenoptiker, Landschaftsgärtner und Schornsteinfeger. Die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in, Mechaniker/in oder Mechatroniker/in bieten diverse Industrie-Unternehmen an – es lohnt sich zu vergleichen, welche Aufgaben in den unterschiedlichen Branchen anfallen. Auf der Jobs for Future erfährt man auch, wie der Berufsalltag von Baustoffprüfern, Fluggerätmechanikern, Gießereimechanikern, Industriekeramikern, Papiertechnologen und Technischen Systemplanern aussieht und wodurch sich die Arbeit der Verfahrensmechaniker Glastechnik von denen der Kunststoff- und Kautschuktechnik unterscheidet. Im Labor leisten Chemikanten, Pharmakanten und Laboranten Präzisionsarbeit – auf der Jobs for Future kann man sich bei „Kollegen Azubis“ erkundigen, welche Vorkenntnisse aus der Schule dafür nötig sind.

Der Handel bietet Chancen in vielen Bereichen – im Verkauf wie im Büro. Je nach Interesse kann man sich zum Kaufmann für Büromanagement, Frischespezialisten, Handelsfachwirt, Medienkaufmann Digital und Print, Automobil- oder Immobilienkaufmann oder Kaufmann im Gesundheitswesen ausbilden lassen. Oft kann man Verkauf mit handwerklichen Fertigkeiten kombinieren – zum Beispiel bei Möbeln – oder mit Naturwissenschaften wie in der Apotheke.

Wer gut mit Zahlen umgehen kann, hat bei Banken und Versicherungen, in Steuerbüros und bei der Finanzverwaltung gute Karten. Angehende Rechtsanwalts- und Justizfachangestellte müssen sich gut ausdrücken können, denn sie bereiten unter anderem Schriftsätze vor.

… „was mit Menschen“?
Viele junge Menschen möchten gerne mit Menschen arbeiten, entweder im Team oder in engem Kundenkontakt. Als Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Altenpflege haben sie aufgrund der demographischen Entwicklung ausgezeichnete Perspektiven – und Entwicklungschancen. Nah dran am Klienten sind auch Physio- und Ergotherapeuten, Erzieher sowie Rettungs- und Notfallsanitäter. Die Bedürfnisse vieler unterschiedlicher Menschen sind auch eine Herausforderung für Hotelfachleute, Sport- und Gymnastiklehrer, Feuerwehrleute, Polizei- und Zollbeamte.

Wer sich in musischen Fächern wohlfühlt, kann seine Kreativität in Designberufen ausleben: Allein drei Modefachschulen präsentieren auf der Jobs for Future ihre Schwerpunkte. Auch für angehende Grafikdesigner, Mediengestalter, Fotodesigner, Journalisten, Bühnenmaler und Bühnenplastiker werden auf der Messe Ausbildungsplätze angeboten.

INFO
Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung
18. bis 20. Februar 2016, täglich 10 bis 17 Uhr 
Maimarkthalle Mannhiem
Eintritt frei!

Weitere Infos zur Messe findet ihr unter www.aubi-plus.de/premium/jobs-for-future/ und www.jobsforfuture-mannheim.de..

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Gemeinsam lernt sich’s besser

An der passenden Schule fällt das Lernen leichter. Die Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung bietet vom 22. bis 24. Februar in der Maimarkthalle Mannheim interessante Chancen für Schülerinnen und Schüler. Hier lassen sich Bildungsinstitute erkunden, die Begabungen, Vorlieben und individuelles Lerntempo berücksichtigen. Das Spektrum reicht von berufsqualifizierenden Maßnahmen bis zu Kollegs, die eine Berufsausbildung mit der Fachhochschulreife kombinieren. Der Eintritt ist frei.

Mit Jobs for Future an die Uni!

Die Auswahl ist riesig: Jedes Jahr wächst die Zahl der möglichen Studiengänge und -fächer. Hat man sich einmal für eine Richtung entschieden, stellen sich viele weitere Fragen: Universität oder Hochschule? Privat oder öffentlich? Inland oder Ausland? Vollzeit oder berufsbegleitend? Auf der Jobs for Future mit insgesamt über 330 Ausstellern informieren Vertreter von Unis, Hochschulen, Akademien und Instituten im persönlichen Gespräch ganz konkret, welche Möglichkeiten es gibt – in allen Phasen des Berufslebens.

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Neue Berufsbilder, differenzierte Studiengänge, vielversprechende Weiterbildung: Wer sich unter den vielen Optionen orientieren will, braucht die Unterstützung erfahrener Berater. Diese finden Schüler, Studierende, Berufstätige und Wiedereinsteiger auf der Jobs for Future vom 22. bis 24. Februar in der Maimarkthalle Mannheim. Unter einem Dach bieten über 330 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen zahlreiche Bildungswege und freie Stellen an. Der große Vorteil: Die Besucher können sich an den Messeständen persönlich beraten lassen: Welche Berufe gibt es, welche Voraussetzungen braucht man, welche Alternativen führen ebenfalls zum Ziel – oder zu noch passenderen Zielen?

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