Ausbilderinterview DEHN: Beste Bedingungen von Anfang an

Wegbereiter und Wegbegleiter zugleich: Bei der DEHN SE + Co KG werden junge Menschen bereits von Beginn an durch das Ausbilderteam begleitet und unterstützt. Denn das Motto "DEHN richtigen Weg gehen" ist hier Programm. Das spiegelt sich nun auch in der erfolgreichen Zertifizierung mit dem Gütesiegel BEST PLACE TO LEARN wider, die das Unternehmen vor Kurzem für seine Ausbildungsarbeit erhalten hat. Anke Schröter, Ausbildungsleitung, berichtet uns im Interview, was die Ausbildung bei DEHN so besonders macht.

Praxisnah und eigenverantwortlich: so arbeiten angehende Azubis bei DEHN
Praxisnah und eigenverantwortlich: so arbeiten angehende Azubis bei DEHN © Reinhard Mederer, Fotograf

Frau Schröter, erst einmal Gratulation zur erfolgreichen Zertifizierung Ihrer Ausbildungsarbeit! Unterliegt diese einem bestimmten Motto? Welche Leitlinien sind Ihnen bzw. dem Unternehmen wichtig? 

"DEHN richtigen Weg gehen…" ist das Motto, um Schülerinnen und Schüler für uns zu gewinnen. Das Ausbilderteam sieht sich als Wegbereiter und begleitet die jungen Menschen vom Recruiting bis zur Zeit nach der Übernahme in ihre festen Positionen nach der Ausbildung.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Wir möchten hier zwei Bereiche hervorheben: Einmal das Onboarding und zum anderen die Prüfungsvorbereitung. Wir wollen die Schülerinnen und Schüler früh ins Unternehmen einbinden, indem wir bereits die Unterzeichnung der Ausbildungsverträge gemeinsam mit den Eltern „zelebrieren“ und die Gelegenheit nutzen, das Unternehmen und die Ausbilder vorzustellen.

Eine „Onboarding-Party“ (in Zeiten von Corona kann diese leider nur online stattfinden) bringt die Starter bereits vor dem Ausbildungsbeginn mit Azubis aus dem 2. Ausbildungsjahr zusammen und wird mit einer Besichtigung unseres Logistik-Standorts verbunden. Mit Beginn der Ausbildung steht dem Neuling ein Pate an der Seite, also ein Auszubildender aus einem höheren Lehrjahr. Und unter dem Motto "DEHNstart" finden weitere Einführungsworkshops/-schulungen etc. statt, die die jungen Kolleginnen und Kollegen schnell und umfangreich ins Unternehmen einbinden.

Natürlich bleibt der Betreuungsgrad über die gesamte Ausbildungszeit sehr hoch, findet allerdings in der Prüfungsvorbereitung dann nochmals einen besonderen Abschluss. Gerade die Ausbilder der Lernwerkstatt nehmen sich sehr viel Zeit, um hier intensiv vorzubereiten. Ehrungen und Auszeichnungen durch Berufsschule und IHK bestätigen diese Arbeit jedes Jahr aufs Neue.  

Auch wenn die Zertifizierung recht frisch ist: Welche Impulse nehmen Sie mit? Gibt es besondere Aspekte Ihrer Ausbildungsarbeit, bei denen Sie nachbessern möchten?

Abschließend können wir das noch nicht beantworten. Wie oben beschrieben, möchten wir die Impulse und Erkenntnisse aus dem Ergebnisreport ableiten. Die erste Information ergab, dass wir im Bereich Lernortkooperationen weniger gut bewertet wurden. Hier gilt es zu hinterfragen und möglicherweise Angebote für die Azubis auszuarbeiten.

Welchen Herausforderungen sehen Sie sich in der Ausbildungsarbeit noch gegenübergestellt? 

Die Generation alpha ist auf dem Weg in die Ausbildung. Diese zukünftigen Azubis erwarten im beruflichen Umfeld auch genau die gleichen Bedingungen, die sie im privaten Umfeld schon lange erleben: Digitale Formate, automatisierte Prozesse etc. Unser Unternehmen hat die Themen Digitalisierung und Internationalisierung absolut priorisiert. Insofern finden die Azubis der Zukunft auch bei uns eine sich wandelnde Arbeitswelt vor und werden diese Themen ganz automatisch vermittelt bekommen.

Grundlage der Zertifizierung bildet eine Mitarbeiterbefragung Ihrer aktuellen und ehemaligen Auszubildenden sowie Ihres Ausbildungspersonals. Wie haben Sie diese für die Teilnahme gewinnen können?

Die Teilnahmebegeisterung kam weitestgehend von selbst. Ausbilder, Azubis und Ex-Azubis wurden gebeten teilzunehmen ohne Zwang, nur wenige wurden ein zweites Mal erinnert – ein besonderes Erwärmen war nicht nötig.

Wie haben Sie den Prozess der Zertifizierung insgesamt empfunden?

Die Zusammenarbeit mit dem Team von AUBI-plus war sehr kooperativ und serviceorientiert. Wir wurden im Vorfeld hervorragend informiert und eingebunden. Der Zertifizierungsprozess war schlank und für uns wenig aufwändig.

Und zum Abschluss: Was ist Ihr Tipp für eine gelungene Ausbildung?

Motivierte Ausbilder, die den jungen Leuten mit Lust und Leidenschaft ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse vermitteln. Und viele engagierte Fachbereiche, die die Azubis in ihre Fachgebiete einbinden, praxisnah mitarbeiten lassen und zum Teil auch bereits Verantwortungen und kleine Projekte übertragen.

Vielen Dank für das Interview!


Über die DEHN SE + Co KG

Das Familienunternehmen DEHN bietet innovative, einzigartige und smarte Schutzlösungen, Services und Expertise für den Überspannungs-, Blitz- und Arbeitsschutz an, die für Gebäude-, Energie- und Infrastruktur-Anwendungen maßgeschneidert werden. Mit weltweit mehr als 2.000 Mitarbeitern, vertreibt das Unternehmen seine Produkte in 70 Ländern rund um den Globus. Erfahrung, höchste Qualitätsansprüche und konsequente Kunden- und Marktorientierung zeichnen dabei die tägliche Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.


Über das Gütesiegel BEST PLACE TO LEARN®

Das branchenübergreifend anerkannte Gütesiegel wird ausschließlich an Unternehmen vergeben, die im Zuge einer 360-Grad-Befragung zu über 70 Qualitätskriterien nachweisen, dass Sie ihre Nachwuchskräfte herausragend beruflich qualifizieren.

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