Orientierung für einen erfolgreichen Start in das Studium

Die Orientierungswochen sind für alle Studienanfänger an den jeweiligen Hochschulen gedacht. Dabei spielt es keine Rolle, ob du bereits an einer anderen Uni oder FH studiert hast. Geplant und begleitet wird die O-Woche in der Regel von Studenten aus höheren Semestern, denen du offen alle deine Fragen zum Studium und darüber hinaus stellen kannst. Auch wenn die Teilnahme freiwillig ist, solltest du diese Zeit auf jeden Fall nutzen. Hier hast du einmalig die Chance, alle wichtigen Informationen auf einmal zu bekommen.

Die O-Wochen sind kostenlos und bedürfen keiner Anmeldung. Sie finden in der Regel eine Woche vor dem Vorlesungsbeginn statt. Manche Hochschulen empfehlen, bereits ca. zwei Wochen vor dem eigentlichen Vorlesungsbeginn vor Ort zu sein, da je nach Studienfach auch noch Vorkurse stattfinden und du so die Möglichkeit hast, dir in Ruhe einen Überblick zu verschaffen.

Wie die O-Woche abläuft

Der offizielle Teil der Orientierungswoche beginnt mit der Begrüßung durch den Hochschulpräsidenten. Dann stellen sich häufig noch Lehrende und Mitarbeiter aus den Fachschaften sowie Vertreter des allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) vor, an die du dich bei Fragen und Problemen wenden kannst. An vielen Unis und FHs wird darüber hinaus ein Info-Markt veranstaltet, auf dem sich die verschiedenen Institutionen und Organisationen wie beispielsweise der Hochschulsport präsentieren.

Bei einem Rundgang durch die Hochschule wird dir gezeigt, wo alles ist, z.B. das Prüfungsamt für deinen Fachbereich. Einer der Arbeitsplätze, an dem du in Zukunft viel Zeit verbringen wirst, ist die Bibliothek. Hier findet man sich anfangs ohne Hilfe nur schwer zurecht. Bei einem gemeinsamen Essen lernst du die Mensa oder die Cafeteria kennen. Auch Online-Plattformen wie stud.ip, über die die Inhalte der Vorlesungen hochgeladen werden und über die du dich für Kurse und Klausuren anmelden kannst, werden dir vorgestellt.

An der Uni oder FH ist es nicht mehr wie in der Schule. Du musst zum Beispiel deinen Stundenplan selbst erstellen. Da dies am Anfang sehr kompliziert ist, weil du noch nicht weißt, wann du welche Module belegen musst, bekommst du während der O-Woche Hilfe dabei. Auch sonst ist der Unterschied zur Schule groß: Ab jetzt musst du dich selbst informieren und um alles selber kümmern. Eigeninitiative, Selbstständigkeit und eine gute Selbstorganisation sind also gefragt!

Und sonst?

Neben den offiziellen Inhalten gehört zu jeder Orientierungswoche natürlich auch noch ein inoffizieller Teil. Bei Aktivitäten wie beispielsweise einer Stadtrallye lernst du die dir vielleicht noch fremde Studentenstadt kennen. Du erfährst, mit welcher Linie du zur Uni oder FH fährst und welche Kneipen und Cafés bei den Studenten angesagt sind. Ihr lernt euch untereinander besser kennen und geht gemeinsam feiern. Wenn der Hochschulalltag dann losgeht, kannst du dich mit deinen neuen Freunden zusammenschließen.

Tipp: Auf unseren Internetseiten zum Thema Studium findest du noch viele weitere Informationen!

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