Nach der Landung beginnt das Chaos: Englisch? Fehlanzeige! Im Flughafen kann man noch anhand der Symbole erkennen, wo der Eingang zur Metro ist, spätestens aber am Fahrkartenautomat ist es auch vorbei. Ab da gibt es nur noch Spanisch. Nach der ersten Orientierungsphase in der Metro Madrid, hab ich es doch zu meiner neuen Wohnung für die nächsten 2 Monate geschafft. Eine nette kleine WG mitten in Madrid. 2 meiner 3 neuen Mitbewohnerinnen haben mich schon erwartet. Und die Begrüßung kam überraschend. Wollt ich noch meine Hand ausstrecken zum Schütteln, hab ich schon die ersten Küsschen auf die Wange bekommen. Nach einer ersten Stärkung geht es zur ersten Sightseeingtour in die Innenstadt. Plaza del Sol, Opéra, Plaza de Mayor. In Madrid kann man sich vieles ansehen. Von Königspalast, über Parks bis zu Fußballstadien wird viel geboten. Für mich hat sich sehr schnell herausgestellt: Mittagszeit vermeiden. Bei Temperaturen über 40°C ist der Wasservorrat schneller aufgebraucht als man nachfüllen kann. Aber auch abends ist Madrid eine sehr schöne Stadt. Und ist die heiße Sommerzeit erst einmal überstanden, dann steht der Tagestour nichts mehr im Weg.

Aber ich bin ja nicht zum Vergnügen nach Madrid gekommen (oder sagen wir nicht nur): Montag ist der erste Arbeitstag. Mein Praktikumsstandort ist in Tres Cantos, einem kleinen Vorort von Madrid. Dort angekommen muss man erst einmal die üblichen Formalitäten über sich ergehen lassen. Firmenausweis beantragen, Essenkarte aktivieren, und viele weitere Sachen. Dabei gibt es eine Frage, die man immer wieder hört: „Wo steht denn Ihr zweiter Nachname? Ich kann den nicht auf Ihrem Ausweis finden.“ – „Wie Sie haben keinen? Was soll ich denn dann eintragen?“ Andere Länder, andere Sitten. Nachdem ich dann in die Firma und Abteilung eingeführt wurde, ließ man mich auch schon die ersten Programme zur Unterstützung der Produktion schreiben. Insgesamt war man stets darum bemüht, mir angemessene und interessante Aufgaben zu geben, bei denen ich mein Können zeigen, aber auch noch was lernen konnte. Aber das Highlight des Arbeitstages war natürlich die Mittagspause. Mit den üblichen Problemen am Anfang, dass die Kollegen nie zum vereinbarten Zeitpunkt aufkreuzten, sondern immer 10 min Verspätung hatten, ging es jeden Tag in die Restaurantmeile von Tres Cantos um dort ein leckeres Menu zu essen – natürlich mitfinanziert durch die Firma. Und im Gespräch mit den Kollegen wurde man gleich auf neue Ideen für Ausflüge gebracht: El Escorial, der Warner Freizeitpark oder ein Wochenende in Valencia.

Und wenn ich mal nicht auf Tour war, dann hat man mich in der Spanischschule angetroffen. 2-mal wöchentlich habe ich mich abends getroffen, um mit anderen spanisch zu lernen, oder einfach über erlebtes in der Uni, auf der Arbeit, am Wochenende, in der Umgebung zu reden. Und anschließend – wie es sich für Madrid gehört – hat man den Tag ausklingen lassen bei Bier und Tapas in einer der zahlreichen Tapasbars. Ein spannendes Erlebnis, dass zum Schluss doch zu schnell rumging und ich kann jedem nur empfehlen, einmal ins Ausland zu gehen und andere Sichtweisen und Kulturen kennen zulernen.

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