„Wir wollen mit qualifizierten Absolventinnen und Absolventen die Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen weiter stärken. Dass bereits jetzt ein Teil der Studien- und Ausbildungsplätze für das kommende Jahr bewilligt wurde, ist ein großer Pluspunkt im zunehmenden Wettbewerb um gute Nachwuchskräfte“, erklärte NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans.

Der Haushalts- und Finanzausschuss hat in seinem Beschluss wie üblich zunächst ein erstes Kontingent auf der Basis von 75 Prozent der Vorjahreszahlen vorzeitig freigegeben. Die restlichen Plätze besetzt das Finanzministerium nach Verabschiedung des Haushaltsplans.

Das Studium und die Ausbildung in der Finanzverwaltung NRW sind sehr beliebt. Die späteren Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig und reichen vom Innen- und Außendienst in den Finanzämtern, einem Einsatz als IT-Spezialist oder – nach einer zusätzlichen Qualifikation – in der Steuerfahndung. Darüber hinaus finden Interessierte in der Oberfinanzdirektion und im Finanzministerium weitere interessante Tätigkeitsbereiche. Auch ein Einsatz als Dozentin oder Dozent an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen oder an der Landesfinanzschule in Wuppertal ist möglich. Zudem müssen sich Berufseinsteiger nicht zwischen Ausbildung mit und Studium ohne Vergütung entscheiden. „Bei uns bekommen sie beides und verdienen vom ersten Tag an Geld“, so der Minister.

Für das Studium zum "Diplom-Finanzwirt (FH)" benötigen die Bewerber das Abitur oder die Fachhochschulreife. Während des dreijährigen dualen Studiums an der Fachhochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen im Schloss Nordkirchen wechseln sich steuerrechtliche Kurse mit Praxisphasen im Finanzamt ab.

Für die Ausbildung zum Finanzwirt im Finanzamt ist die Fachoberschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss erforderlich.

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