1.  Gründung:  Der  1. Welt-Knuddeltag wurde am 21. Januar 1986 im US-Bundesstaat Michigan gefeiert. Adam Olis und Kevin Zaborney war die Lieblosigkeit ihrer Mitmenschen untereinander aufgefallen. Jedes Jahr an diesem Tag sollte ab da an der „National Hugging Day“ (kurz: Hug Day) gefeiert werden.

2.  Idee: Zaborneys Mutter besuchte in den achtziger Jahren „hug therapy“-Kurse und wurde ausgebildete Umarmerin. (Ja, man kann richtiges umarmen lernen!). Er wandte sich an den Herausgeber eines „Event-Kalender“, der bereits damals sehr populär war. Der Tag war geboren.

3.  Zeitpunkt: Der Welt-Knuddeltag am 21.1. liegt genau zwischen Weihnachten und Valentinstag - beide traditionelle Tage der Liebe.

4.  Dauer: Die durchschnittliche Umarmung zwischen zwei Menschen beträgt drei Sekunden.

5.  Rekorde: Die längste Umarmung dauerte 24 Stunden und 17 Minuten. Zwei englische Studenten schafften dies.

6.  Skandal: Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder und Ex-Präsident Wladimir Putin begrüßten sich mit einer dicken Umarmung bei Schröders Geburtstagsfeier zum 70sten im April 2014. Und das während der Ukraine-Krise. Die Politik war empört. So etwas gehöre sich generell nicht, auch wenn man längst nicht mehr im Amt sei. Schröder war’s egal. „Wir begrüßen uns seit 14 Jahren so. Ich lasse mich nicht verbiegen“, konterte er.

7.  Gesundheit: Kuscheln ist nicht nur sehr angenehm. Es stärkt das Immunsystem, senkt den Blutdruck und baut Ängste sowie Stress ab.

8.  Hormone 1: Das Hormon Oxytocin wird bei Streicheleinheiten und Umarmungen ausgeschüttet. Es sorgt für Entspannung und Wohlbefinden. Es wird jedoch nur ausgeschüttet, wenn die Umarmung aus Überzeugung geschieht. Clever: Sowohl bei der Entbindung als auch beim Stillen eines Babys wird das Hormon ausgeschüttet. Es sorgt für eine enge Bindung zwischen Mutter und Kind.

9.  Hormone 2: Das Gegenteil geschieht bei fremden Personen. Nicht umsonst halten wir automatisch einen gewissen Abstand zu Fremden. Bei Distanzüberschreitung fühlen wir uns unwohl, Stress entsteht.

10.  Überleben: Kuscheln ist überlebenswichtig! Kinder entwickeln sich langsamer und werden verhaltensauffällig, wenn sie keinen oder kaum Körperkontakt erleben. Sie fangen nicht oder spät zu laufen und zu sprechen an, werden aggressiv und können als Erwachsener keine stabile Bindungen zu anderen Menschen aufbauen.

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