Wie werde ich Werkstoffprüfer Fachrichtung Metalltechnik?

Angehende Werkstoffprüfer/-innen für Metalltechnik sollten folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Fachhochschulreife
  • Ausbildung in einem technischen Beruf oder ein angefangenes Studium
  • Gewissenhaftigkeit
  • Lernbereitschaft
  • Lärmunempfindlichkeit
  • Interesse für Metall
  • gute Konstitution
  • Freude an Physik und Mathematik
  • Kraft
  • Freude an praktischer Arbeit
  • Zuverlässigkeit
  • Leistungsbereitschaft

Bildungsweg

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

3,5 Jahr(e)

Was macht ein Werkstoffprüfer Fachrichtung Metalltechnik?

Die Besonderheit der Fachrichtung Metalltechnik besteht darin, dass du es mit großen und kleinen Bauteilen aus Metall zu tun hast.

Wusstest du, dass 80 Prozent der chemischen Elemente Metalle sind? Als „Metall“ bezeichnet man einen Stoff, der eine hohe elektrische Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit besitzt, der verformbar ist und einen besonderen Glanz aufweist, den man auch als metallischen Glanz bezeichnet. Je nach Dichte spricht man von Schwermetallen, zum Beispiel Eisen und Kupfer, und Leichtmetallen wie Aluminium und Magnesium. Die sogenannten Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin überzeugen vor allem mit ihrer Beständigkeit gegen Luft und Wasser und mit ihrer Stabilität, weshalb sie auch für uns so einen hohen Wert haben.

Mit diesem wahnsinnig vielseitigen und spannendem Stoff kennst du dich als Werkstoffprüfer der Fachrichtung Metalltechnik bestens aus. Du weißt nicht nur, wie man Metall beispielsweise durch Spanen, Feilen oder Schmieden bearbeitet, sondern auch, wie sich diese Bearbeitung auf die Oberflächenstruktur und den Gefügeaufbau des Metalls auswirkt. Du kennst die vielen Bearbeitungsfehler, die in der Produktion auftreten können und beherrschst die jeweiligen Nachbearbeitungsverfahren.

Als Werkstoffprüfer bist du auch fit, wenn es um rechtliche Vorgaben geht, zum Beispiel, wenn es entweder zur Freigabe oder zur Rückweisung oder Sperrung eines von dir getesteten Werkstoffs geht. Auch zur Errechnung der Prüfkosten, zu Reklamationen und zur umweltfreundlichen Entsorgung von Schadstoffen und Produktionsabfällen bist du der richtige Ansprechpartner.

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