Wie werde ich Umweltschutztechniker?

Für die Ausbildung als Umwelttechniker/-in sollte man folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Technisches Verständnis
  • Engagement für die Umwelt
  • Freude an der Beratung
  • Interesse für Naturwissenschaften
  • exaktes Arbeiten
  • Durchsetzungsvermögen

Bildungsweg

Schulische Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer

2 Jahr(e)

Was macht ein Umweltschutztechniker?

Umweltschutztechnikerinnen und -techniker sorgen dafür, dass unsere Luft rein bleibt, dass Lebensmittel und Getränke schadstofffrei sind, dass Häuser vor Lärm und Erschütterung geschützt sind und dass in unseren Seen und Flüssen bedenkenlos gebadet werden kann. Sie stellen die dafür notwendigen Filter- oder Wiederaufbereitungsanlagen zur Verfügung, entnehmen Luft-, Boden- oder Gewässerproben und führen Testreihen und Messungen durch. Sie dokumentieren die Ergebnisse, erstellen Statistiken und suchen nach geeigneten Maßnahmen bei Grenzwertüberschreitungen.

Die Techniker für Umweltschutz bauen Filter für Verbrennungsanlagen, kontrollieren die Einhaltung von Umweltschutzbestimmungen in Betrieben, beraten Unternehmen, wo sie Energie einsparen können oder wie sie die Produktion so optimieren können, dass weniger Restmüll anfällt. Sie messen den Lärmpegel an Autobahnen und planen oder empfehlen den Bau von speziellen Lärmschutzwänden.

Umweltschutztechnikerinnen und -techniker arbeiten im Maschinen- und Anlagenbau, in Prüflabors von Verbänden und Behörden, bei Rohstofflieferanten oder in der Energiewirtschaft. Sie können sich auf eher beratende oder auch praktisch-technische Aufgaben spezialisieren.

Gut zu wissen...
  • Deutschlandweit arbeiten mittlerweile über 340.000 Menschen im Sektor der erneuerbaren Energien, Tendenz steigend!
  • Am 29.07.2019 war Welterschöpfungstag. Ab diesem Zeitpunkt sind alle natürlichen Ressourcen, die die Erde in einem Jahr produzieren kann, aufgebraucht. Der Tag verschiebt sich seit Jahren immer weiter nach vorne.
  • Elektroautos sind nicht von Grund auf umweltfreundlich. Dies liegt an der energieaufwendigen Produktion der Batteriezellen. Ist die Fahrleistung jedoch hoch, wird der sogenannte „CO2-Rucksack“ schnell wieder abgelegt und kompensiert.

Inhalte der Ausbildung

Während der Ausbildung lernen angehende Umwelttechniker/-innen folgende Inhalte:

  • Umwelttechnische Systeme analysieren, planen und entwickeln
  • komplexe umwelttechnische Systeme planen, entwickeln und optimieren
  • Betriebe unter umwelttechnischen Aspekten analysieren
  • Betriebe unter umwelttechnischen Aspekten führen und optimieren
  • Analyse und Bewertung von Umweltparametern
  • Entwicklung und Optimierung von Konzepten zur Reduktion von Schadstoffen in der Umwelt
  • Analyse von Managementsystemen
  • Anwendung von Umweltmanagementsystemen und integrierten Managementsystemen
  • Ressourcenverbrauch und Emissionen analysieren
  • Ressourcenverbrauch und Emissionen bewerten und reduzieren
Umweltschutztechniker-Quiz
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