Übersicht der Ausbildungsberufe

Bautechnischer Zeichner

Bautechnischer Zeichner

Bautechnische Zeichner entwerfen, zeichnen und ändern Baupläne für den Hoch- und Tiefbau, für Straßen und Anlagen mithilfe von CAD-Programmen. Zusätzlich unterstützen sie bei der Organisation der Durchführung des Baus und übernehmen verwaltende Aufgaben.

Duale Ausbildung
Betriebslogistiker

Betriebslogistiker

Betriebslogistiker planen und organisieren betrieblich-logistische Prozesse und sind für alle Aufgaben rund um die Warenannahme und den -versand zuständig. Auch die Bedienung und Wartung technischer Einrichtungen ist Teil der Arbeit.

Duale Ausbildung
Binnenschiffer

Binnenschiffer

Binnenschiffer führen und steuern Schiffe auf Binnengewässern. Sie transportieren Güter und befördern Fahrgäste.

Duale Ausbildung
Böttcher

Böttcher

Böttcher verarbeiten verschiedene Holzarten zu Fässern, Bottichen, Kübeln, Eimern und Ziergefäßen.

Duale Ausbildung
Brauer und Mälzer

Brauer und Mälzer

Brauer und Mälzer bedienen Maschinen und Anlagen der automatisierten Bierherstellung. Sie kennen die Arbeitsschritte in- und auswendig, sind für die Qualität der Produkte verantwortlich und sorgen für einwandfreie Abläufe in der Produktion.

Duale Ausbildung
Chemielabortechniker

Chemielabortechniker

Chemielaborant und -laborantin dringen in die Welt der Chemie, der Atome und Moleküle ein. Sie beschäftigen sich hauptsächlich mit der Synthese und Analyse von chemischen Substanzen.

Duale Ausbildung
Chemieverfahrenstechniker

Chemieverfahrenstechniker

Chemieverfahrenstechniker und Chemieverfahrenstechnikerin sind Fachleute in der Produktion der chemischen Industrie und der Grundstoffindustrie.

Duale Ausbildung
Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger

Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger

Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger führen Reinigungsarbeiten in Innenräumen, Außenflächen, Gebäuden und anderen Bauwerken durch. Dazu gehört auch die Nachbehandlung und Pflege der Oberflächen.

Duale Ausbildung

In Österreich kannst du zwischen 220 Lehrberufen wählen, die sich in gewerbliche, industrielle und dienstleistungsorientierte Lehrberufe gliedern. Um eine Lehre in einem Lehrbetrieb zu beginnen, solltest du die 9-jährige Schulpflicht bereits erfüllt haben. Diese ist eine maßgebende Voraussetzung zur Unterzeichnung deines Lehrvertrags mit deinem Lehrbetrieb. Die Ausbildungsdauer erstreckt sich je nach Lehrberuf von zwei bis zu vier Jahren.

Während deiner Lehrausbildung – auch Lehrlingsausbildung genannt – lernst du die Bereiche und Abteilungen kennen, in denen du verschiedene Aufgaben und Tätigkeiten ausüben wirst. Welche Inhalte für dich als Lehrling von Bedeutung sind, regelt das Berufsausbildungsgesetz (BAG) mit ihren verfassten Ausbildungsordnungen. Ein guter Überblick für dich und auch für deinen Ausbildungsleiter, um alles im Blick zu haben und die prüfungsrelevanten Inhalte auch in der Praxis auszuüben. Während deiner gesamten Lehre erhältst du natürlich auch eine Vergütung, die so genannte Lehrlingsentschädigung. Je nach Beruf und Lehrdauer unterscheidet sich die Höhe deiner Lehrlingsentschädigung. Die verschiedenen Lehrberufe werden in Österreich wie auch in Deutschland in Lehrberufsgruppen unterteilt:

  • Bauwesen
  • Büro, Verwaltung, Organisation
  • Chemie
  • Druck, Foto, Grafik, Papierverarbeitung
  • Elektrotechnik, Elektronik
  • Gastronomie
  • Gesundheit und Körperpflege
  • Handel
  • Holz, Glas, Kunststoff, Ton
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Lebens- und Genussmittel
  • Metalltechnik und Maschinenbau
  • Musikinstrumentenerzeugung
  • Textil, Mode, Leder
  • Tiere und Pflanzen
  • Transport und Lager

In der Berufsschule, oder auch berufsbildende Pflichtschule genannt, werden dir die grundlegenden theoretischen Kenntnisse vermittelt. Neben den allgemeinen Schulfächern hast du auch fachlich bezogene Fächer auf deinem Stundenplan stehen. Sie ergänzen die praktischen Phasen in den Lehrlingsbetrieben und führen dazu, dass du sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse aufweisen kannst.

Die Anmeldung für die Berufsschule wird von deinem Lehrbetrieb übernommen und kann somit auch nicht von dir selbst bestimmt werden. Je nach Lehrberuf findet der Unterricht in zwei verschiedenen Organisationsformen statt: ganzjährig oder lehrgangsmäßig. Bei einer ganzjährigen Organisationsform besuchst du die berufsbildende Pflichtschule mindestens an einem vollen Schultag oder mindestens zwei Schultagen. Die Regelungen werden in Absprache mit dem Lehrbetrieb, der Schule und der Wirtschaft getroffen. Bei einer lehrgangsmäßigen Unterrichtsform findet der Unterricht als Blockunterricht statt, der an mindestens acht Wochen hindurch oder saisonmäßig (auf eine bestimmte Jahreszeit) absolviert werden muss. Während dieser Zeit findet keine praktische Phase in deinem Lehrbetrieb statt und du konzentrierst dich auf die Schule und schreibst am Ende des Blockunterrichts deine Klausuren.

Am Ende deiner Lehre findet die Lehrabschlussprüfung statt, die bei Erreichung des Unterrichtsziels der letzten Klasse der Berufsschule nur aus einem Praxisteil besteht. Konkrete Inhalte deiner Abschlussprüfung kannst du deiner Ausbildungsordnung entnehmen.

Parallel zum Abschluss deiner Lehre hast du auch die Möglichkeit einen Zugang zu einem Studium an einer Universität zu erhalten, sofern du noch nicht die Matura als Schulabschluss vorweisen kannst. Hierzu musst du eine zusätzliche Berufsreifeprüfung ablegen, die aus den vier Teilprüfungen Deutsch, Mathematik, Lebende Fremdsprache und einem Fachbereich besteht.


Traumberuf gesucht?

Feuerwehrmann, Leichtathletik-Weltmeister, Prinzessin, Boxer, Influencer oder Polizist – als Kind wusstest du ganz genau, was du werden wolltest. Nur wenn du jetzt vor der Berufswahl stehst und zwischen hunderten möglichen Berufen wählen kannst, kommt dein alter Traumberuf ins Wanken und du fragst dich: "Welcher Beruf passt zu mir?"

Die Antwort liefert dir der Berufs-Check.

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Quellen:

  1. Berufsschule und Lehre – Duales System (abgerufen am 21.8.2017)

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