Wie werde ich Systemelektroniker?

  • Hast du ein sehr gutes technisches Verstädnis?
  • Faszinieren dich elektische und elektronische Anlagen und Geräte?
  • Bist du kunden- und serviceorientiert?
  • Besitzt du handwerkliches Geschick?
  • Arbeitest du sorgfältig und umsichtig?
  • Du hast einen Realschulabschluss?


Dann bewirb dich jetzt um einen Ausbildungsplatz zum Systemelektroniker! Du fragst dich, welche Berufe sonst noch zu dir passen könnten? Mach den Test und finde es heraus!

Bildungsweg

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

3,5 Jahr(e)

Was macht ein Systemelektroniker?

Zeiterfassungssysteme, Zutrittskontrollen und Sicherheitssysteme wie Einbruch- oder Brandmeldeanlagen – ohne elektronische Geräte geht heute fast nichts mehr. Damit all diese Geräte einwandfrei und genauso funktionieren, wie wir das gerne möchten, ist es gut, dass es Systemelektroniker gibt.

Elektrotechnik, Elektronik, Mechanik, Pneumatik und Hydraulik

Als Systemelektroniker nutzt du Elektrotechnik, Elektronik, Mechanik, Pneumatik und Hydraulik dazu, elektrische und elektronische Komponenten, Geräte und ganze Systeme zu entwickeln und herzustellen. Neben der Herstellung fällt auch die Instandhaltung und Kundenberatung in deinen Aufgabenbereich.

Neuauftrag und Entwicklung

Ein Kunde kommt zu dir und möchte für seinen Betrieb eine umfassende Gebäudemanagementanlage. Von der Einbruchmeldeanlage, über die Reglung von Licht und Türschlössern bis hin zur Zeiterfassungsmaschine soll alles elektronisch steuerbar und einsehbar sein. Für dich kein Problem, denn du suchst nach der passenden Lösungsmöglichkeit und entwickelst hierfür einen Prototypen. Du erstellst einen Schaltungsentwurf und die technischen Fertigungsunterlagen. Hast du die geeigneten Bauteile ausgewählt, montierst du sie zu Geräten und Systemen und installierst die zugehörige Software.

Serienanfertigung

Ist der Prototyp für einen Auftrag für eine Serienfertigung fertig, planst du die Fertigungsabläufe. Hierzu musst du Anlagen und Prüfsysteme einrichten. Wenn Fehler auftreten, analysierst du den Fertigungsprozess, führst Korrektur- und Optimierungsmaßnahmen durch und installierst Prüfsysteme und sorgst für die Instandsetzung.

Kundenberatung

Ist das gewünschte System an den Kunden geliefert oder vor Ort eingerichtet worden, weist du deine Kunden in die Bedienung und Handhabung der Geräte ein, denn nicht jeder ist so ein Genie wie du, wenn es um elektrische Geräte geht! Kundenberatung und Kundenbetreuung gehört genauso zu deinem Beruf, wie Leiterplatten zu bestücken, Gehäuse für die elektronischen Baugruppe anzufertigen und die einzelnen Komponenten zu verbinden.

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung zum Systemelektroniker ist eine duale Ausbildung. Du verbringst deine Ausbildungszeit also sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb.

Schulische Ausbildungsinhalte

Keine Praxis ohne Theorie. Oder keine Theorie ohne Praxis? Wie dem auch sei, in der Berufsschule lernst du alle theoretischen Grundlagen, die du für die praktische Arbeit im Betrieb benötigst. Kenntnisse in Mechanik, Elektrotechnik, Elektronik, Pneumatik und Hydraulik sind wichtige Bestandteile deiner Ausbildung. Wie misst du elektrische Größen? Wie richtest du Prüfsysteme ein? Wie werden Stromkreise geschaltet? Wie erstellst du Leiterplatten-Layouts? Wie bestückst und lötest du die Leiterplatten? Wie baust du elektrische und elektronische Einzelkomponenten zusammen und verdrahtest sie? All diese Fragen wirst du nach und nach beantworten können. Mathe hilft dir bei der fehlerfreien Berechnung elektrischer Größen, in Informatik lernst du den Umgang mit Hard- und Softwarekomponenten und im Technikunterricht wird dir gezeigt, wie du beispielsweise Komponenten auf eine Platine montierst.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Im Betrieb geht es an die praktische Arbeit. Zu Beginn der Ausbildung wirst du deinem Ausbilder noch viel über die Schulter schauen und zunächst kleinere Aufgaben übernehmen. Machst du diese gut, wird dir nach und nach mehr Verantwortung übertragen und du kannst dein Können unter Beweis stellen. Im Betrieb wirst du lernen, wie du elektronische Geräte, Komponenten und Systeme planst und entwickelst. Hierzu analysierst du technische Parameter und erstellst Schaltungsentwürfe und Fertigungsanalagen. Dir wird gezeigt, worauf du bei der Auswahl von elektronischen Bauteilen, Schnittstellen, Gehäusen, mechanischen Konstruktionen, Messeinrichtungen, Sensoren, Antrieben und Visualisierungseinrichtungen achten musst. Um die elektronischen Komponenten oder Geräte herzustellen, bestückst du Leiterplatten und lötest sie, baust die Einzelkomponenten zusammen und verdrahtest sie. Auch die Installation von Softwarekomponenten und das Einstellen und Anpassen der Hard- und Software von Baugruppen wirst du lernen. Du richtest Fertigungsanlagen ein und nimmst sie in Betrieb und führst außerdem schon bald Reparatur-, Inspektions- und Wartungsarbeiten durch.

Wie gut passt der Beruf Systemelektroniker zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne etwas mit deinen Händen erschaffen möchtest, ist der Beruf Systemelektroniker genau der richtige für dich.
Wenn du nicht viel unterwegs sein möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

Hilfreiche Fähigkeiten

  • Technisches Verständnis
  • Logisches Denken
  • Arbeitsgenauigkeit

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