Wie werde ich Sportplatzbauer?

Als Sportplatzbauer bist du von Anfang an dabei, wenn in ganz Deutschland neue Trainingsplätze, Sportanlagen oder Stadien für verschiedenste Sportarten entstehen. Beim Erlernen dieses modernen Berufs sind folgende Fähigkeiten und Eigenschaften hilfreich:

  • Technisches Verständnis und Geschick
  • Begeisterung für Baumaschinen und -geräte
  • Handwerkliches Interesse
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Teamfähigkeit
  • Freude am Arbeiten im Freien (bei jedem Wetter)
  • Bereitschaft, dich dreckig zu machen
  • Reisebereitschaft

Darüber hinaus solltest du mindestens einen Hauptschulabschluss haben. Du kannst dich aber auch mit allen anderen Schulabschlüssen für eine Ausbildung zum Sportplatzbauer bewerben. Vor allem die richtige Motivation und der Spaß an der Arbeit mit Maschinen und Technik sind wichtig. Für die deutschlandweiten Baustellen ist außerdem die Bereitschaft zu Montagearbeiten erforderlich. Voraussetzung für die Ausbildung zum Sportplatzbauer ist ein Mindestalter von 18 Jahren.

Wenn du wissen möchtest, ob du die Voraussetzungen eines Sportplatzbauers erfüllst, mach doch mal den Test.


Bildungsweg

Lehrgang

Empfohlener Schulabschluss

Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer

3 Jahr(e)

Was macht ein Sportplatzbauer?

Wie entsteht eine Sportanlage mit Laufbahn oder das Spielfeld im Stadion eines Bundesligavereins? Was machen Greenkeeper, damit der Rasen für die Fußballer perfekt ist? Was ist der Unterschied zwischen unterschiedlichen Sportbelägen wie Natur- und Kunstrasen? All das wirst du im Rahmen deiner Ausbildung zum Sportplatzbauer lernen und damit zum Profi in einem modernen Berufsfeld.


Gut zu wissen...
  • Kork eignet sich nicht nur für Fußböden, Flaschenverschlüsse oder Hausschuhe – als nachwachsender Rohstoff findet er auch Anwendung als Einfüllmaterial in Kunstrasenplätzen.
  • Die meistverwendeten Gräser für Fußballrasen sind das Deutsche Weidelgras (Lolium Perenne) und die Wiesenrispe (Poa Pratensis).
  • In Deutschland gibt es über 30.000 Sportfreianlagen mit einer Spielfläche von jeweils über 5000m².

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung zum Sportplatzbauer ist ein neuer, spezialisierter Beruf, der den Anforderungen an moderne Sportstätten gerecht wird. Die nachfolgend aufgeführten Ausbildungsinhalte umfassen daher alle wichtigen Fertigkeiten und Kenntnisse dieses modernen Berufes.

Theoretische Ausbildungsinhalte

Bei der Ausbildung zum Sportplatzbauer handelt es sich um eine interne, betriebliche Ausbildung „in einem (momentan) nicht anerkannten Ausbildungsberuf“. Alle theoretischen Inhalte lernst du daher nicht in der Berufsschule, sondern im Betrieb. Zum Beispiel erfährst du, wie du mit verschiedenen Baustoffen umgehst oder Zeichnungen und Skizzen richtig liest! Aber auch der umweltbewusste Umgang mit Energie und Materialien ist Inhalt deiner theoretischen Ausbildung. Der anerkannte Ausbildungsberuf in diesem Bereich ist Gärtner mit der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernst du die Maschinen und Geräte kennen, die in deinem Betrieb verwendet werden. Du wirst dich mit den Bauprozessen, der Bewässerung und Entwässerung, der Ausführung von Erdarbeiten sowie dem Herstellen von Sportflächen aus verschiedenen Baustoffen vertraut machen. Auch die Flächen um den Sportplatz gehören zum Berufsfeld des Sportplatzbauers, so dass du auch Pflasterdecken und Einfassungen herstellen wirst. Außerdem erlernst du die Pflege und den Unterhalt von Sportflächen aller Art. Wie Baustellen für den Sportplatzbau eingerichtet, gesichert und geräumt werden, gehört ebenfalls zum Ausbildungsinhalt.


Wie gut passt der Beruf Sportplatzbauer zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne etwas mit deinen Händen erschaffen möchtest, ist der Beruf Sportplatzbauer genau der richtige für dich.
Wenn du nicht körperlich anstrengend arbeiten möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

Hilfreiche Fähigkeiten

  • Technisches Verständnis
  • Handwerkliches Geschick
Sportplatzbauer-Quiz
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