Wie werde ich Speditionskaufmann?

Hier klingelt das Telefon, da möchte ein Kunde eine detaillierte Aufstellung über Transportkosten haben und dort verlangt ein Fahrer nach seinen Ladepapieren. Wer in solchen Situationen "in die Luft geht" und am liebsten alles in die Ecke werfen möchte, sollte sich die Wahl dieses Berufes gründlich überlegen. Mit unüblichen Arbeitszeiten sollten Speditionskaufleute rechnen, weil Termine zu managen sind. Der Arbeitsschwerpunkt der Kaufleute, also die Terminkoordination, erfordert außerdem eine Begabung für Planung und Organisation. Fremdsprachenkenntnisse sind je nach Branche und Kundenkreis unerlässlich

Bildungsweg

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

3 Jahr(e)

Was macht ein Speditionskaufmann?

"Wenn der Frühling kommt, dann schick´ ich Dir Tulpen aus Amsterdam ..." Oder sollten es lieber Orangen aus Israel sein? Kein Problem, heutzutage ist dies alles machbar. Dass verderbliche Güter anders transportiert werden müssen als beständige Materialien wie Holz oder Erdöl, ist bekannt. Dass Luftfracht anderen Regeln unterliegt als beispielsweise der Transport mit der Eisenbahn oder dem LKW, ebenfalls. Diese verschiedenen Überlegungen mit den Wünschen des Kunden und den Interessen der Firma in Einklang zu bringen, ist die Aufgabe des Speditionskaufmannes. Er stellt die Ladungen zusammen, sorgt für die Auslastung der Fuhren, füllt die Frachtpapiere aus, und kümmert sich um die Versicherungspolicen. Außerdem berät er den Kunden in Verpackungsfragen, nachdem er mit ihm über Preis, Dauer, Beförderungsmittel, Transportweg usw. für den Auftrag verhandelt hat. Bei internationalen Transporten ist er auch für Zollabwicklung zuständig. Kurz gesagt: Speditionskaufleute beraten, kontrollieren und organisieren - und das immer unter dem Motto "Zeit ist Geld".

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