Wie werde ich Modedesigner?

Du hast Biss, gibst so schnell nicht auf und hebst dich mit deiner Kreativität deutlich von deiner Umgebung ab? Dann hast du schon einmal sehr gute Voraussetzungen für die Ausbildung zum Modedesigner! Außerdem solltest du einen Realschulabschluss und diese Eigenschaften mitbringen:
  • Interesse an Mode
  • Improvisations- und Experimentierfreudigkeit
  • zeichnerisches Talent
  • Sinn für Farben, Formen und Proportionen
  • Interesse am kulturellen Geschehen
  • Neugier
  • technisches Verständnis
  • gute Beobachtungsgabe

Möchtest du noch andere spannende Berufe entdecken, die zu dir passen, solltest du dir unseren Berufs-Check nicht entgehen lassen. Vielleicht gibt es ja noch andere Branchen in denen du dich wieder findest!

Bildungsweg

Schulische Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

3 Jahr(e)

Was macht ein Modedesigner?

Die Karl Lagerfeld, Jil Sander und Yves Saint Laurents dieser Welt haben es geschafft – Sie sind nicht nur berühmt, sondern haben Kleider, Mäntel und Schuhe geschaffen, die Widererkennungswert und Persönlichkeit haben. Ihr Name genießt Bekanntheitsgrad und steht für eine internationale Marke, die in einigen Kleiderschränken dieser Welt zu finden ist. Nur wie designt und produziert man überhaupt Kleidung, wie funktioniert das Geschäft rund um Schnittmuster, Nadel und Faden und vor allem: Was macht man als Modedesigner in seinem Arbeitsalltag?

Am Anfang steht die Skizze

Zielsicher lässt du den Stift über das Skizzenpapier fliegen und bringst deine kreative Vorstellung von einem Kleid für eure neue Kollektion auf den weißen Hintergrund. Das fertige Ergebnis sieht am Ende nicht nur künstlerisch aus, sondern ist auch deine Grundlage für alle späteren Arbeitsschritte. Wenn du nicht gerade Haute Couture designst, sondern Kleidung, die vor allem zu deinem Kunden auf der Straße passen muss, dann orientierst du dich bei deinen Designs nicht nur an Ästhetik, sondern auch an den Wünschen deiner Zielgruppe und den Kosten der Herstellung in der Produktion. Ist dein Kunde eher preissensibel, achtest du zum Beispiel darauf, dass die verwendeten Stoffe nicht zu teuer und das Nähen nicht zu zeitintensiv und komplex ist. Für Kunden, die extravagante Mode lieben, passt du deine Designs schließlich etwas ausgefallener an. Je länger und erfolgreicher du arbeitest, desto besser kannst du deinen eigenen Stil und deine Vorstellung ausleben – arbeitest du hingegen noch als Jungdesigner, musst du dich in der Regel mehr an die Vorgaben des Chefdesigners anpassen.

Von der Skizze zum fertigen Kleid

Wurden früher aus Skizzen heraus direkt Schnittmuster mit der Hand erstellt, kannst du heute auch vermehrt den Computer nutzen, um deinem fertigen Kleidungsstück näher zu kommen. Besonders in der Großindustrie wird dies oft genutzt um Daten geordnet zu sammeln und schnell weiterverarbeiten zu können. Hast du dein Kleid am PC weiterentwickelt und wurden Schnittmuster von dir oder deinen Kollegen erstellt, kannst du die Musterkollektionen erstellen. Ist diese genauso, wie du und deine Vorgesetzten sie sich vorgestellt haben, kannst du die Kleider, Hosen und Oberteile in die Produktion geben. Auf Modenschauen stellst du deine Kollektion schließlich deinen Kunden vor, überzeugst und verkaufst sie anschließend in den großen Läden der Modekette oder, wenn du dich für eine andere Laufbahn entscheidest, in deiner eigenen kleinen Boutique.

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildung

Während deiner Ausbildung lernst du wie man Modelinien konzipiert, entwickelt und entwirft. Dazu gehören zum Beispiel Techniken, wie das richtige Zeichnen von Skizzen oder die Bearbeitung am Computer. Außerdem zeigen dir deine Lehrer, wie du dir systematisch Inspirationsquellen suchen kannst und wie du Trends in Deutschland oder aber auch im Ausland entdeckst und verfolgst. Auch die Materialkunde wird dir bereits in der Schule nähergebracht. Hier bekommst du Fragen beantwortet, wie „Wo sind die Unterschiede zwischen einzelnen Stoffen?“ und „Wie lassen verschiedene Stoffarten sich optimal kombinieren?“. Deine Kunden zu analysieren und verstehen zulernen ist darüber hinaus auch ein wichtiger Teilbereich deiner Ausbildung, in dem du zum Beispiel lernst, wie man Marktanalysen durchführt.

Betriebliche Ausbildung

Das Handwerkszeug hast du bereits in der Berufsschule mitbekommen und deine Kreativität hast du sowieso immer dabei. Jetzt kommt es nur darauf an, dein Können in der Praxis anzuwenden. Diese Möglichkeit erhältst du über Praktika, während deiner Ausbildung. Diese kannst du zum Beispiel bei größeren Modeketten im Design machen oder bei kleinen selbstständigen Designern. In der Regel kannst du dich hier selber bewerben und auch die Chance nutzen ein Praktikum bei einem renommierten Designer in Paris oder London zu ergattern.

Ausbildungsplatz finden

Du bist auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz als Modedesigner? Wir haben für dich zahlreiche freie Ausbildungsplätze bei den besten Ausbildungsbetrieben - die Personaler freuen sich auf deine Bewerbung!

Freie Ausbildungsplätze

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung zum Modedesigner ist eine schulische Ausbildung. Das bedeutet, du lernst zu großen Teilen in der Schule wie man designt, zeichnet und näht. Ergänzend dazu kannst du das Modebusiness in Praktika auch praxisbezogen kennenlernen.


Hilfreiche Fähigkeiten
  • Arbeitsgenauigkeit
  • Kreativität

Wie gut passt der Beruf Modedesigner zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne etwas mit deinen Händen erschaffen möchtest, ist der Beruf Modedesigner genau der richtige für dich.
Wenn du nicht vor einer Gruppe von Menschen sprechen möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

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