Wie werde ich Kinderpfleger?

Für die Ausbildung zum Kinderpfleger solltest du einen Hauptschulabschluss haben und folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Spaß an der Arbeit mit kleinen Kindern
  • Einfühlungsvermögen
  • Verantwortungsbereitschaft
  • Verlässlichkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kreativität
  • Interesse an Erziehung

Bildungsweg

Schulische Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer

2 Jahr(e)

Was macht ein Kinderpfleger?

Egal, ob du mit den Kindern Musik machst, malst oder spielst: Als Sozialpädagogischer Assistent beziehungsweise Kinderpfleger bist du ganz nah an den Babys und Kleinkindern dran. Häufig arbeitest du mit einem Erzieher zusammen und sprichst dich mit diesem bei deinen Aufgaben ab.

Superheld des Kindergartens

Du hast nicht nur ein Pflaster parat, wenn sich dein Schützling das Knie aufschlägt, sondern bereitest auch Bastelnachmittage vor, spielst mit den Kleinen und schlichtest Streitereien unter den Großen. Auch machst du das Essen fertig, wickelst und fütterst die Babys und bist direkt für die Erziehung in Kindergärten, Kinderkrippen und anderen Einrichtungen zuständig. Du achtest zum Beispiel auf die richtige Haltung des Stiftes und unterstützt die Kinder beim Lernen der Sprache.
Auch planst du gemeinsam mit den Erziehern den Tagesablauf und stimmst die Spiele und Aktionen auf die Ansprüche der Altersgruppe ab.


Teamwork Familie

Als Kinderpfleger bekommst du auch Einblicke in das Familienleben und greifst den Eltern unter die Arme. Im Team mit Müttern und Vätern unterstützt du bei der Kindererziehung, hilfst, wenn mal wieder die Windel gewechselt werden muss oder bist zur Stelle, um das Essen zuzubereiten und den Eltern beim Waschen zu helfen. Im nächsten Moment sitzt du vielleicht schon wieder mit dem Kind im Kinderzimmer und  gibst ihm deine persönlichen Tipps zum perfekten Vorgehen beim Zimmeraufräumen an die Hand und leitest es beim Spielen an.

Gut zu wissen...
  • Deutschland investiert mittlerweile jährlich mehr als 50 Milliarden Euro in die Kinder- und Jugendhilfe.
  • 19 % der Kinder in Deutschland wachsen bei einem alleinerziehenden Elternteil auf. Das hat ein erhöhtes Verlangen nach Kinderpflegern oder Tageseinrichtungen zur Folge.
  • Etwa 93,6 % aller Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sind wochentags in einer Kindertagesbetreuung.

Inhalte der Ausbildung

Schulische Ausbildungsinhalte

In der Schule lernst du als sozialpädagogische Assistentin die Theorie für deine spätere praktische Arbeit mit Kindern kennen. Neben allgemeinen Fächern, wie Deutsch, Sport, Religion und Politik, hast du auch Fächer, die dich praxisnäher auf das Berufsleben vorbereiten. Hierzu gehört zum einen der Bereich Pädagogik, in dem du vor allem das richtige Vorgehen bei der Erziehung von Kindern lernst. Auch lernst du Säuglinge richtig zu wickeln, Musik mit Kindern zu machen und verschiedene Bewegungsspiele zu erklären und mit den Kindern zu spielen. Auch in Fächern wie Hauswirtschaft, Kunst und Werteerziehung steht deine praxisnahe Ausbildung als Kinderpflegerin im Vordergrund und gibt dir alle Möglichkeiten, um später mit den Kindern optimal umgehen zu können.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Obwohl du eine schulische Ausbildung als Kinderpfleger machst, hast du auch immer wieder die Möglichkeit Praxisluft zu schnuppern. Durch Praktika in Kinderkrippen oder Kindergärten, kannst du bereits deine spätere Arbeitswelt kennenlernen und übernimmst bereits während des Praktikums einige Aufgaben. Unter anderem wickelst du Babys, bereitest Programmpunkte vor, bastelst, malst, spielst und stehst dabei im direkten Kontakt mit den Kindern.

Ablauf der Ausbildung

In deiner schulischen Ausbildung bist du größtenteils in der Berufsschule unterwegs. Selbstverständlich hast du hier aber über Praktika auch immer wieder einen großen Bezug zur Praxis und kannst dein theoretisches Wissen somit direkt anwenden.

Außerdem hast du abhängig von den einzelnen Schulen auch die Möglichkeit sogenannte Zusatzkenntnisse zu erwerben, die dir ermöglichen den mittleren Schulabschluss oder die Fachhochschulreife zu erlangen.

Du hast auch die Möglichkeit die Ausbildung zum Kinderpfleger in Teilzeit machen. Hierbei verbringst du einen ganzen und zwei halbe Tage in der Berufsschule und bist einen weiteren Tag in der Woche in der Praxisstelle. Durch die Teilzeitausbildung verlängert sich deine Ausbildung zwar von zwei auf zweieinhalb bis drei Jahre, dafür bist du aber von Beginn an näher an den Kindern und sammelst Praxiserfahrung.

Wie gut passt der Beruf Kinderpfleger zu dir?

Wenn du in deinem Beruf gerne Menschen helfen möchtest, ist der Beruf Kinderpfleger genau der richtige für dich.

Wenn du nicht in der Höhe arbeiten möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

Hilfreiche Fähigkeiten

  • Teamfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Empathie
  • Kreativität
Kinderpfleger-Quiz
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