Wie werde ich Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste?

Du kannst es kaum abwarten, dich für eine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste zu bewerben? Bevor du das tust, solltest du dir einen Moment Zeit nehmen und überprüfen, ob du auch die wichtigsten Voraussetzungen erfüllst:

  • Spaß am Umgang mit Kunden
  • Sorgfalt
  • Organisationstalent
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Gutes Textverständnis
  • Gutes Ausdrucksvermögen
  • Realschulabschluss oder (Fach-)Abitur

Kannst du dich mit dieser Beschreibung identifizieren? Oder bist du noch auf der Suche nach deinem Traumberuf?

Bildungsweg

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss / Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

3 Jahr(e)

Azubi-Gehalt

Ø 1065 EUR

Was macht ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste?

Du kennst es wahrscheinlich von deinem eigenen PC, Laptop oder Smartphone – schon innerhalb kürzester Zeit hat sich ein Haufen von Bildern, Text-Dateien, Songs und Videos angesammelt. Für die Schule hast du Tabellen und Präsentationen angefertigt, die letzten Urlaubsbilder sind schnell von einem Gerät aufs andere gezogen – doch wohin nun eigentlich mit dem ganzen Kram? Irgendwann herrscht ein Chaos von Ordnern und einzelnen Dateien – hast du da noch den Durchblick?

Als Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste ist bei dir von Chaos keine Spur. In dem Betrieb, in dem du arbeitest, braucht man dich nur danach zu fragen, wo ein Bild, ein Buch oder eine Audio-Datei zu finden ist und nach ein paar Klicks kannst du den exakten Ort angeben. Das liegt daran, dass du jedem Medium eine Signatur zugeordnet hast – also eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Weil du genau weißt, welche Signaturen an welcher Stelle gelagert werden, kannst du jederzeit das Medium zurückverfolgen. Und nicht nur das – du weißt auch, wie lange es schon dort liegt, wie es dort hingekommen ist, zu welchem Oberthema es zugeordnet ist und vieles mehr.

Wenn du genau wissen willst, welchen Tätigkeiten Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste in ihrem Berufsalltag so nachgehen, sieh unter den verschiedenen Fachrichtungen nach!


Inhalte der Ausbildung

Weil du dich erst im dritten Ausbildungsjahr auf eine der fünf Fachrichtungen spezialisierst, sind die meisten der Ausbildungsinhalte fachübergreifend und können daher folgendermaßen zusammengefasst werden:

Schulische Ausbildungsinhalte

Du hast bestimmt in der Schule schon etwas von Medienkompetenz gehört. Darunter fasst man grundsätzlich die Fähigkeit, Medien gezielt für bestimmte Zwecke einzusetzen, zum Beispiel zur Kommunikation, zur Information, zur Veranschaulichung und so weiter. In der Berufsschule vertiefst du deine Kenntnisse über die unterschiedlichen Medien wie Bilder, Texte und audiovisuelle Medien wie Filme. Du lernst auch die Geschichte und Entwicklung der Medien besser kennen. Um als Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste mit Medien unterschiedlicher Art arbeiten zu können, sie zu verwalten, zu archivieren und zu verleihen, benötigst du wirtschaftliche Grundkenntnisse. Dazu gehören zum Beispiel die Themen Marktforschung, Angebot und Nachfrage sowie Kassen- und Rechnungswesen und Statistik. Du hast es also nicht nur mit Texten zu tun, sondern auch mit Zahlen. Außerdem wirst du bereits in der Berufsschule branchenspezifische Software kennenlernen, zum Beispiel übliche Katalogsysteme, mittels derer man große Massen an Daten erfassen und organisieren kann. Du setzt dich hier auch mit nationalen und internationalen Normen und Standards auseinander. Klar, dass du dann auch die englischen Fachbegriffe benötigst.

Betriebliche Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb durchläufst du die verschiedenen Abteilungen und lernst nach und nach die unterschiedlichen Tätigkeiten deines Berufes näher kennen. Wenn du zum Beispiel in einer Stadtbibliothek angestellt bist, wird man dich erst in einer kleineren Zweigstelle einsetzen, bevor du in der großen Zentralbibliothek walten darfst. Zunächst tauchst du tief in die Materie der Kataloge, Archive und Datensysteme deines Betriebs ein. Wo finde ich was? Wie mache ich Bestellungen? Welche Kooperationspartner gibt es? Wie erstelle ich Nutzerausweise? Welche Gebühren gibt es? Wie wird abgerechnet? Wenn du ein gewisses Grundwissen erworben hast, steigst du in die Kundenbetreuung mit ein und darfst zum Beispiel am Informationsschalter Auskünfte erteilen. Du lernst, wie man recherchiert, wie Konservierungs- und Restaurierungsverfahren an Medien durchgeführt werden und welche Beschaffungsarten und Beschaffungswege es gibt. Du setzt dich auch mit den verschiedenen Zielgruppen auseinander und wirkst in der Öffentlichkeitsarbeit mit, zum Beispiel planst und führst du Führungen im Archiv durch.

Ablauf der Ausbildung

Wenn du dich für eine duale Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdiensten entschieden hast, musst du gleich noch eine Entscheidung treffen, nämlich für eine der fünf Fachrichtungen.

Fachrichtungen

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Information und Dokumentation erfassen Daten, strukturieren sie und bereiten sie geeignet auf. Sie arbeiten zum Beispiel bei Marketing-Agenturen, Marktforschungsinstituten und Datenbankanbietern.

Was macht ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Information und Dokumentation?

Unter „Daten“ versteht man jegliche Angaben und Informationen über eine bestimmte Gegebenheit oder ein Ereignis. Wenn wir von „Daten“ sprechen, meinen wir zum Beispiel Texte, Fotos, Videos, Audio-Dateien, Tabellen, Graphen etc.. Überall, wo sich etwas ereignet, wo gearbeitet wird und diese Arbeit in irgendeiner Weise dokumentiert wird, entstehen also Daten. Je mehr wir davon haben, desto unübersichtlicher wird es und desto wichtiger sind Menschen wie du, die in dieses Chaos wieder Struktur reinbringen.

Ein Hoch auf die Datenbank!

Eine Datenbank ist ein System, das einer Menge von Daten Struktur verleiht. Mit einer Datenbank kann ich also Daten strukturiert anlegen und verwalten. Als Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Information und Dokumentation bist du Experte im Umgang mit solchen schlauen Systemen. Und nicht nur das – du wirkst auch maßgeblich an deren Entwicklung mit. Wenn ein Industrieunternehmen an dich herantritt und ein System wünscht, mit dem es in Zukunft selbstständig die technischen Unterlagen für die Produktion verwalten kann, hast du sicher schnell eine Lösung gefunden. Sobald du die Datensätze erhalten hast, machst du dir einen Plan und fängst an, eine Struktur herzustellen. Dazu hältst du immer wieder Rücksprachen mit dem Unternehmen, um dir fehlende Informationen einzuholen.

Verantwortungsvolle Recherche

Fake News sind Schnee von gestern – echte Fakten müssen heute auf den Tisch! Zumindest verlangen deine Kunden das von dir und du kannst und möchtest dir keine Patzer erlauben. Wenn du zum Beispiel Informationen über eine Zielgruppe für die neue Werbekampagne eines berühmten Deodorant-Herstellers einholen sollst oder sogar die Hintergrund-Recherche für einen Radiosender übernimmst, machst du dich nach Auftragsannahme frisch ans Werk. Du kennst die Tücken und Fallen des Internets und weißt genau, wie man eine verlässliche Quelle erkennt und wo man Informationen überprüfen kann, bevor man sie weitergibt.

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Bibliothek pflegen Bibliotheksbestände der Stadt, von Hochschulen, Behörden oder Verlägen. Sie beraten Kunden und übernehmen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit.

Was macht ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Bibliothek?

Das Wort Bibliothek kommt vom griechischen Ausdruck biblio-thḗkē, was so viel bedeutet wie „Buch-Behälter“. Genau das ist es auch letztlich – eine Art Lagerstätte für Bücher. Aber nicht nur das! Als Fachangestellter für Medien- und Informationsdienst weißt du, dass eine Bibliothek auch ein Treffpunkt sein kann, ein Ort zum Verweilen, ein außerschulischer Lernort und und und. 

Wo finde ich bitte …?

Auf Fragen, die so beginnen, hast du grundsätzlich eine Antwort. Wenn ein Bibliotheksnutzer einen Zettel mit einer Signatur auf deinen Informationsschalter legt, ist es ganz einfach. Da du die Struktur der Bibliothek verinnerlicht hast und genau weißt, welche Signaturen sich auf welcher Etage und in welchem Raum befinden, kannst du ihm sofort sagen, wo er das Buch findet. Manchmal sind die Fragen aber auch unspezifischer: „Können Sie mir sagen, wo ich etwas zu altenglischer Dichtung finde? Haben Sie zum Beispiel Sekundärliteratur zu Beowulf?“ – So könnte etwa die Frage einer Anglistik-Studentin lauten. Auch, wenn du von englischer Dichtung selbst keine Ahnung hast, kannst du ihr sofort weiterhelfen. Dazu zeigst du ihr am Recherche-Terminal, wie man den bibliothekseigenen Online-Katalog benutzt. Da jedes Buch und jedes Medium bestimmten Schlagwörtern zugeordnet ist, ergibt deine Suche nach Schlagwörtern wie „Anglistik“, „Gedicht“ und „Beowulf“ bereits eine ganze Liste an Vorschlägen. Die Kundin ist glücklich – du bist es auch, denn du konntest mal wieder jemandem weiterhelfen.

Bestellung abgeschickt, Ware angenommen

Ein großer Teil deiner Arbeit ist die Organisation und Verwaltung der Medien, die in deiner Bibliothek ihr Zuhause haben. Wenn Neuanschaffungen eintreffen, kontrollierst du die Sendung zunächst auf Vollständigkeit. Ist auch der Lieferschein und die Rechnung beigelegt? Sind die Bücher, die Kunden per Fernleihe aus anderen Bibliotheken angefordert haben, schon eingetroffen? Der nächste Schritt ist besonders wichtig und erfordert deine Konzentration: Damit die Medien in der riesigen Bibliothek nicht irgendwo untergehen, sondern schnell wiedergefunden werden können, musst du ihnen eine Signatur zuweisen und sie in die Datenbank einpflegen. Du triffst dabei auch schon eine Zuordnung, beispielsweise ordnest du den Autor eines Buches alphabetisch zu, ordnest ein Musik-Album einem Musik-Genre zu oder legst eine digitale Zeitschriftenausgabe im richtigen Fachkatalog an und ordnest sie dem entsprechenden Jahrgang zu.

Hereinspaziert und aufgepasst!

Normalerweise muss man in einer Bibliothek ganz leise sein, um andere Besucher nicht zu stören. Doch es gibt immer wieder Momente, da wird es laut im Lesesaal. Zum Beispiel, wenn du mal wieder eine Autoren-Lesung mit anschließender Diskussion organisiert hast, eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern durch die Bibliothek führst oder eine Ausstellung über eine literarische Epoche zu einem Jahres-Gedenktag aufgebaut hast. Die Öffentlichkeitsarbeit stellt einen weiteren Pfeiler deiner Tätigkeiten dar. Du arbeitest hierzu mit Kollegen aus dem Haus zusammen, aber telefonierst auch mit Organisationen, Instituten und Veranstaltern.

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Archiv pflegen den Archivbestand, zum Beispiel in Museen oder bei Verbänden und Organisationen.

Was macht ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Archiv?

Das Wort Archiv kommt vom altgriechischen archeíon, womit man im alten Griechenland ein Amtsgebäude bezeichnete, in dem wichtige Schriftstücke aufbewahrt wurden. Jede Kultur, jedes Land, jede Stadt und auch Unternehmen und Vereine sowie Familien haben Dokumente und Unterlagen, die so alt oder so wichtig sind, dass man sie über viele Jahre aufbewahren möchte oder sollte. Solche wichtigen Akten, Urkunden und Dateien nennt man Archivalien.

Archivwürdig oder archivunwürdig?

Das ist eine Frage, die du dir zu stellen hast, wenn du wieder mal eine Reihe Dokumente vor dir liegen hast und entscheiden sollst, ob und wenn ja, wo du sie archivierst, also dauerhaft oder für einen bestimmten Zeitraum ablegst. Zeitungen aus dem vergangenen Jahrhundert, alte Tonbandaufnahmen, Farb- und Schwarz-Weiß-Dias, Filmrollen, handschriftliche Briefe, Skizzen, aber auch Digitalbilder und eingescannte Bücher – all das findet man in einem Archiv. Als Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Archiv hast du das große Privileg, dich im Archiv frei zu bewegen und hier und da schon mal etwas zu stöbern. Wer sonst noch Zugang zu den wertvollen Dokumenten hat, bestimmst nicht nur du, sondern die Rechtsvorschriften des Archivrechts. Sie schreiben vor, welche Rechten und Pflichte mit der Übernahme von Archivgut einhergehen, wie die Eigentumsverhältnisse geregelt sind und wann man zum Beispiel von einem „Urheber“ spricht. Auch in Sachen Datenschutz und wenn es um das Vernichten von Archivalien geht, musst du dich an rechtliche Vorgaben halten.

Pflege und Restaurierung

Nicht nur alte Gebäude müssen hin und wieder mal saniert oder restauriert werden, auch bei alten Schriftgutbeständen ist nach einiger Zeit sozusagen der Lack ab. Bevor altes Papier beginnt brüchig zu werden, kannst du dem Prozess mithilfe einer Entsäuerungsmaschine zuvorkommen. Auch digitale Datenträger währen nicht ewig. Deshalb ist es wichtig, immer wieder Reproduktionen von Daten anzufertigen, um diese längerfristig zu sichern. Wenn neue Medien im Archiv eintreffen, müssen sie inventarisiert, also in ein Verzeichnis aufgenommen werden. Mittels einer speziellen Archivsoftware verzeichnest du den Titel, die Signatur und die vorgesehene Laufzeit. Die Datenbank muss ständig aktualisiert werden, sodass du zu jedem Zeitpunkt nur ein paar wenige Klicks tätigen musst, um herauszufinden, wo welches Dokument aufbewahrt wird, bevor du es dann gezielt aus einem Schrank holen kannst.

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Bildagentur arbeiten für Bildagenturen, bei Verlagen oder in größeren Unternehmen, für die sie Bilder beschaffen, für die Auftragszwecke aufarbeiten und schließlich verwalten und archivieren.

Was macht ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Bildagentur?

Auf Kundenwunsch zugeschnitten

Heute klingelt das Telefon fast ununterbrochen – gerade hat ein freier Fotograf angerufen: die Bilder sind fertig und werden gleich in der betriebseigenen Cloud hochgeladen, sodass du sie dir ansehen kannst. In der Zwischenzeit telefonierst du mit dem Tennisverein, der dir die Dias der Siegermannschaften von anno dazumal hat zukommen lassen und erkundigst dich danach, welche Rahmen für die Neurahmung gewünscht sind. Zusätzlich digitalisierst du sie per Diascanner. In der Zwischenzeit öffnet sich an deinem PC ein Fenster – die Bilder des Fotografen sind angekommen. Du hattest sie angefordert, um das Produkt eines Kunden ablichten zu lassen, für den du gerade eine Werbekampagne planst.

Das Recht am Bild

Wer Bilder kopiert und reproduziert, spielt mit dem Feuer – aber nicht, wenn er wie du vorher über Nutzungsrechte verhandelt hat und sich mit Datenschutz und Urheberrecht bestens auskennt. Bevor du einen Fotografen beauftragst, verhandelst du mit ihm das Honorar für die Nutzungsrechte der Fotos. In einem Vertrag haltet ihr fest, für welche Zwecke du seine Bilder verwenden darfst und wie oft sie reproduziert werden dürfen. Je detaillierter die Vereinbarung, desto besser, denn so verhinderst du zeit- und kostenaufwändige Rechtsverfahren, sollte es im Nachhinein zu Streitigkeiten kommen.

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung medizinische Dokumentation führen Patientenakten sorgfältig und gewissenhaft, dokumentieren medizinische Maßnahmen und werten Statistiken aus.

Was macht ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Medizinische Dokumentation?

Herr Richter wurde gestern an der Hüfte operiert und muss noch einige Tage liegen. Frau Bäcker wurde ambulant behandelt – sie hat ein Belastungs-EKG gemacht und wartet noch auf die Ergebnisse. Frau Goldschmied wurde eine Gewebeprobe entnommen, die gerade im Labor untersucht wird.

Das alles weißt du nicht etwa, weil du diese Patienten selbst behandelt hast – dazu musst du nur einmal den PC anschalten und mit ein paar Klicks in der Datenbank hast du alle Informationen, die du brauchst.

Die Diagnose lautet …

Patientendaten dürfen für einen bestimmten Zeitraum gespeichert werden. Das müssen sie auch, denn wenn zum Beispiel ein Patient aufgrund auftretender Beschwerden nach einer Operation eine Klage einreicht, müssen alle zum Zeitpunkt vor, während und nach der OP erhobenen Daten wieder herausgekramt werden. Dank deiner guten Organisation und Struktur kein Problem. Du trägst eine große Verantwortung, denn Ärzte und Kliniken müssen sich voll und ganz darauf verlassen können, dass du die Daten richtig zuordnest, gewissenhaft abspeicherst, ständig aktualisierst und dabei absolut nichts vergisst oder verschluderst.

Medizinische Statistik

Im Rahmen der Qualitätsanalyse führst du regelmäßig Umfragen von Mitarbeitern und Patienten durch. Dazu entwirfst du Erhebungsbögen, wertest diese nachher aus und erfasst die Ergebnisse in einer geeigneten Form, zum Beispiel in Tabellen, Graphen und Diagrammen. Wenn du zum Beispiel Daten einer klinischen Studie über die Wirkungen und Nebenwirkungen eines bestimmten Medikaments erfasst, um sie an Dritte weiterzugeben, anonymisierst und verschlüsselst du Patientendaten mit einem speziellen Klassifizierungs- und Kodierungssystem. Als Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste bist du selbstverständlich der ärztlichen Schweigepflicht unterworfen.

Wie gut passt der Beruf Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste zu dir?

Wenn du dich in deinem Beruf gerne schick anziehen möchtest, ist der Beruf Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste genau der richtige für dich.
Wenn du nicht überwiegend im Büro sitzen möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.

Hilfreiche Fähigkeiten

  • Kommunikationsfähigkeit

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