Wie werde ich Elektrotechniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme?

Mit einem Pflichtschulabschluss und absoluter Technikbegeisterung, bist du schon gut für deine Ausbildung vorbereitet. Außerdem solltest du diese Voraussetzungen mitbringen:

  • Logisches Denken
  • Handwerkliche Begabung
  • Mathe- und Physikbegabung
  • Teamfähigkeit

Bildungsweg

Schulische Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Pflichtschulabschluss

Ausbildungsdauer

2 Jahr(e)

Was macht ein Elektrotechniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme?

Egal ob die Alarmanlage installiert werden, der Schalter für die Beleuchtung des Konferenzraumes verdrahtet werden muss oder durch einen Kurzschluss Not am Mann ist und deine Hilfe gefragt ist: Als Elektrotechniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme bist du der Mensch im Gebäude, der sich am besten mit der Elektrotechnik auskennt.

Überblick statt Kabelchaos

Das große Kabelchaos wird bei dir nicht entstehen, denn du weißt ganz genau, was wo angeschlossen werden muss. Zwischen dem Plus- und dem Minuspol liegt dabei dein Arbeitsfeld. Du kennst dich perfekt mit den Systemen und der Infrastruktur des Gebäudes aus und optimierst beides jeden Tag. Du hast den Überblick über die komplexen Steuerungs- und Sicherungssysteme des Gebäudes und vernetzt die Technik so, dass alle Teile zusammenhängend funktionieren. Integrierst du zum Beispiel ein neues System in den Stromkreis, denkst du auch daran, zusätzlich das Notstromaggregat mit der Neuinstallation zu vernetzen. Du installierst Bewegungsmelder und stimmst sie auf die Lichtquellen des Gebäudes ab oder sorgst dafür, dass die Lüftungsanlage sich immer automatisch auf die Luftverhältnisse im Raum anpasst.

Ansprechperson, Reparierkünstler und Wartungsexperte

Die Neuinstallation ist nicht deine einzige Aufgabe. Stattdessen bist du unter deinen Kollegen ein gefragter Mitarbeiter, der dafür bekannt ist, elektrische Probleme schnell lösen zu können. Kommt es in den späten Nachmittagsstunden zum Beispiel plötzlich zu einem Stromausfall, kannst du direkt helfen, die Ursache finden und sie anschließend auch beheben.
Damit es möglichst selten zu solchen Ausfällen kommt, ist auch die Wartung der elektronischen Geräte und Strukturen ein wichtiger Bestandteil deiner Arbeit. Als Experte für alles rund um die Elektrotechnik, kannst du zum Beispiel die komplexe Alarmanlage mit ihren vielen Sensoren warten. Je nachdem für welches Unternehmen du arbeitest, stehst du auch in einem engen Kundenkontakt, sorgst dafür, dass die Systeme deines Auftraggebers in seinem Gebäude funktionieren und bist in der Lage auch Rechnungen aufzustellen.

Inhalte der Ausbildung

In deiner schulischen Ausbildung lernst du nicht nur die Theorie hinter dem Beruf des Elektrotechnikers für Gebäude- und Infrastruktursysteme kennen, sondern bekommst auch wichtige Einblicke in die Praxis: In Fächern wie Elektrotechnik, Elektronik, Infrastruktur und Installationstechnik, Gebäudeautomation und Kommunikationstechnik, lernst du zum einen die verwendete Technik eines Gebäudes genauer kennen. In diesen Bereichen nutzt du aber auch immer wieder die Praxisphasen, um dich auch praktisch in die komplexen Möglichkeiten und Funktionsweisen einzuarbeiten und dein Vorgehen bei Projekten zu planen.

Ablauf der Ausbildung

Diese Ausbildung wird dir in Südtirol in Italien angeboten. Sie dauert insgesamt zwei Jahre und schließt mit dem Berufsbefähigungszeugnis ab.
Möchtest du lieber eine duale Ausbildung in Italien machen, schau dir einfach unser Berufsbild des Elektrotechnikers an.
Wenn du in Deutschland nach einem passenden Ausbildungsberuf für dich suchst, solltest du dich über den Elektroniker für Betriebstechnik informieren.

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