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01.08.2020 – Der Ausbildungsstart 2020 findet ohne Verschiebungen an den geplanten Daten statt!

24.06.2020 – Bundesregierung beschließt millionenschweres Hilfsprogramm für bestimmte Unternehmen, die in 2020 ihr Ausbildungsplatzangebot konstant halten oder erhöhen.

Noch Fragen zu Ausbildung und Corona?

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Ausgewählte Artikel zum Thema Ausbildung und Corona

Berufsorientierung im Homeoffice: So findest du in Corona-Zeiten eine Ausbildung

Auch ohne persönliche Kontakte kannst du in der Corona-Krise deinen Traumberuf finden – ganz einfach online!

Warum du dich trotz Corona-Krise bewerben solltest

Erfahre mehr über die Gründe, warum du dich bewerben solltest, und über die Besonderheiten, die jetzt bei einer Bewerbung auf dich zukommen können.

Systemrelevante Berufe

Diese Berufsgruppen sorgen für Sicherheit und Ordnung und halten die Infrastruktur in Deutschland aufrecht.

Hör rein – diese Infos gibt's auch als Podcast!

Schüler-Infos: Was die Corona-Krise für Schülerinnen und Schüler bedeutet

Auch wenn zurzeit viele Entscheidungen flächendeckend für ganz Deutschland getroffen werden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, ist Schule immer noch Ländersache. Möchtest du aktuelle Informationen über deine Schule haben, informierst du dich daher am besten direkt bei dem Schul- bzw. Kultusministerium, das für dein Bundesland zuständig ist. Eine Liste mit den Websites der Ministerien haben wir weiter unten für dich zusammengestellt. Häufige Fragen und Antworten rund um Schule und Corona sind derzeit:

Schuljahr 2020/2021: Startet das neue Schuljahr nach den Sommerferien im Regelbetrieb?

Nach den Sommerferien wollen alle Bundesländer den Regelbetrieb wieder aufnehmen. Da Schule Ländersache ist, unterscheiden sich die Hygieneregelungen und Konzepte voneinander. Für nähere Informationen zu jedem Bundesland kannst du dich beim jeweiligen Schulministerium informieren.

Prüfungstermine: Wann finden meine Prüfungen statt?

Bei den Prüfungsterminen entscheidet jedes Bundesland selbst über Verschiebungen. Informiere dich also auf der Webseite deiner Schule und/oder bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer.

Unterrichtsmaterial: Wie kann ich von zuhause lernen?

Unterrichtsmaterialien und Lernempfehlungen bekommst du von deinen Lehrern zugesandt. Je nachdem, wie weit das digitale Lernen bereits an deiner Schule eingeführt ist, kann dies über Online-Lern-Plattformen oder schulinterne Clouds geschehen, oder auch ganz einfach per E-Mail. Auf jeden Fall ist die Corona-Krise ein guter Impuls, welcher das digitale Lernen an Schulen weiter vorantreibt.

Wiederholung: Macht es für mich Sinn, freiwillig das Schuljahr zu wiederholen?

Schüler mit andauernden Problemen in der Schule sollten darüber nachdenken, ob ein freiwilliges Wiederholen des aktuellen Schuljahres sinnvoll ist. Diese Empfehlung betrifft dich, wenn du bereits vor der Krise Defizite in einigen Fächern hattest und im Anschluss noch größere Wissenslücken zu erwarten sind. In den meisten Bundesländern wird eine freiwillige Wiederholung nicht als Pflichtwiederholung gewertet und wirkt sich somit nicht auf deine weitere Schullaufbahn aus.

Ein weiterer Vorteil einer freiwilligen Wiederholung des Schuljahres liegt darin, dass dir ausreichend Zeit zur Berufsorientierung ermöglicht wird. So hast du die Chance, die ersten Schritte deiner beruflichen Karriere sorgfältig zu planen.

Weitere Infos: An wen kann ich mich wenden?

Wie gesagt, Schule ist Ländersache. Hier bekommst du weitere Infos für dein Bundesland:

Baden-Württemberg: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Bayern: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Berlin: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Brandenburg: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Bremen: Senatorin für Kinder und Bildung
Hamburg: Behörde für Schule und Berufsbildung
Hessen: Hessisches Kultusministerium
Mecklenburg-Vorpommern: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Niedersachsen: Niedersächsisches Kultusministerium
Nordrhein-Westfalen: Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz: Ministerium für Bildung
Saarland: Ministerium für Bildung und Kultur
Sachsen: Sächsisches Staatsministerium für Kultus sowie das Portal der Sächsischen Staatsregierung „Coronavirus in Sachsen
Sachsen-Anhalt: Ministerium für Bildung
Schleswig-Holstein: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Thüringen: Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Was auf Bewerberinnen und Bewerber während der Corona-Krise zukommt

Der Ausbildungsbeginn 2020 findet wie geplant statt, es gibt also keine Terminverschiebungen. Auch jetzt kannst du dich noch Last-Minute auf eine Ausbildung in diesem Jahr bewerben!

NEU: Infos zum Bewerbungsprozess während der Corona-Krise

In vielen Stellenanzeigen bei uns im Ausbildungsportal findest du einen Hinweis, wie das Bewerbungsverfahren aufgrund der aktuellen Situation derzeit abläuft. Die Ausbilder freuen sich auf deine Bewerbung als neuer Azubi, Last-Minute für 2020 oder schon jetzt für 2021!

Wenn du derzeit noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz bist, musst du dich jedoch darauf einstellen, dass der Bewerbungsprozess komplett online stattfinden wird, ohne persönlichen Kontakt zum Ausbilder.

  • Deine Bewerbung reichst du via Online-Bewerbung ein, z. B. per E-Mail oder über ein Online-Formular. Auch Videobewerbungen sind eine Möglichkeit. Mehr zu diesem Thema findest du übrigens auf unserer Seite per Video bewerben: So funktioniert’s
  • Nimm für deine Bewerbung einfach die letzten beiden Zeugnisse, d. h. dein Halbjahreszeugnis von Januar 2020 und dein Jahreszeugnis von Sommer 2020.
  • Vorstellungsgespräche werden telefonisch oder als Video-Call stattfinden, z. B. via Skype, Teams, Facetime oder WhatsApp-Videoanruf.
  • Eignungstest und Assessment Center werden ebenfalls online stattfinden.

Das klingt vielleicht erstmal etwas abschreckend und unpersönlich, doch im Grunde ist so ein Online-Bewerbungsprozess die perfekte Gelegenheit für dich, deinen Umgang mit Online-Medien direkt in der Praxis unter Beweis zu stellen. Tipp: Am besten zeigst du Eigeninitiative und rufst von dir aus im Ausbildungsbetrieb an. Frag nach, ob sich bei den Fristen und Terminen vielleicht etwas geändert hat – schließlich müssen wegen der Corona-Krise in vielen Unternehmen derzeit wichtige Entscheidungen getroffen und Lösungen gefunden werden. Da kann es schnell passieren, dass das Thema Ausbildung etwas in den Hintergrund gerät und Deadlines verschoben werden. Für das ein oder andere Unternehmen wird es auch Neuland sein, den Bewerbungsprozess komplett online abzuwickeln. In solchen Fällen kannst du von dir aus anbieten, ein Bewerbungsvideo von dir zu drehen oder einen Videocall zu machen. Gut zu wissen: Damit dir immer die neuesten und aktuellesten Ausbildungsplätze zur Auswahl stehen, legen wir großen Wert auf ein regelmäßiges Update der freien Plätze bei uns im Ausbildungsportal.

Hör rein – diese Infos gibt's auch als Podcast!

Ausbildung 2021

Du hast noch etwas Zeit und suchst einen Ausbildungsplatz für 2021? Dann freu dich auf eine große Auswahl freier Plätze in unserem Ausbildungsportal!

Bewerbung

Wie bewirbt man sich eigentlich richtig? Was gehört ins Anschreiben und in den Lebenslauf? Wir zeigen dir, wie du mit deiner Bewerbung um einen Ausbildungsplatz überzeugen kannst.

Eltern-Infos: Was Mütter und Väter jetzt wissen müssen

Als Eltern haben Sie in der Corona-Krise gleich mehrere Herausforderungen zu stemmen: Kindergartenkinder müssen betreut werden, Schulkinder beim Lernen begleitet und Teenager bei der Prüfungsvorbereitung sowie in ihrer Berufsorientierung und Berufswahl unterstützt werden. Gerade in der derzeitigen Corona-Krise, in Verbindung mit der drohenden Wirtschaftskrise, stellen sich Familien die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, sich um eine Ausbildung zu bewerben. Wir von AUBI-plus sagen ganz klar: Ja! Die duale Ausbildung in Deutschland ist ein erfolgreiches Modell, um das uns viele andere Länder beneiden. Unternehmen werden weiterhin ausbilden, um auch nach der Pandemie über ausreichend Fachkräfte zu verfügen und ihre Zukunft zu sichern.

Spannend ist derzeit, dass viele Berufsgruppen durch die Corona-Krise eine ganz neue Bedeutung bekommen, wie beispielsweise die Pflegeberufe. Schauen Sie sich doch einfach mal zusammen mit ihrem Sohn / mit ihrer Tochter die systemrelevanten Berufe näher an. Vielleicht ist ja sogar ein Beruf dabei, an den Sie bislang noch gar nicht gedacht haben. Gut zu wissen: Für Eltern von Jugendlichen haben wir einen separaten Online-Bereich aufgebaut, in dem Sie sich rund um die Themen Berufsorientierung, Berufswahl, Ausbildung und Bewerbung informieren können.

Tipps und Infos für Eltern

Klar, dass Mütter und Väter ganz wichtige Ansprechpartner sind, wenn es um Ausbildung und Beruf geht. Deshalb haben wir einen separaten Online-Bereich aufgebaut, in dem sich Eltern informieren können.

Berufe entdecken

Welche Ausbildungsberufe gibt es überhaupt? Wir haben sie alle: Von A wie Agrartechnischer Assistent bis Z wie Zerspanungsmechaniker.

Lehrer-Infos: Wie Lehrer die Berufsorientierung als Fernunterricht gestalten können

Auch nach der Schulschließung können Sie als Lehrkraft weiterhin den Kontakt zu Ihren Lerngruppen virtuell halten. Vor allem geht es darum, die Schülerinnen und Schüler unterstützend mit Materialien zu versorgen, um einen Lernfortschritt in den Unterrichtsfächern sicherzustellen. Dazu können Sie auf Online-Lern-Portale und schulinterne Clouds zurückgreifen. Für Ihren Berufsorientierungsunterricht ist AUBI-plus Ihr verlässlicher Partner! Bei uns gibt es einen neuen Downloadbereich mit Unterrichtsmaterialien, Kopiervorlagen, Stundenentwürfen sowie Arbeits- und Lösungsblättern. Diese können Sie ganz einfach herunterladen und dann an Ihre Lerngruppen weiterverteilen. Nutzen Sie unseren kostenfreien Service, denn die Berufsorientierung Ihrer Schülerinnen und Schüler muss auch in dieser herausfordernden Zeit weitergehen!

Alles für den Berufs­orientierungs­unterricht online

Unterrichtsmaterialien, Kopiervorlagen, Stundenentwürfe sowie Arbeits- und Lösungsblätter für den Berufsorientierungsunterricht

Zu den Unterrichtsmaterialien

Ausbilder-Infos: Wie Ausbilder in der Corona-Krise Schüler erreichen und den Bewerbungsprozess gestalten können

Das Corona-Virus bestimmt aktuell die Nachrichten und sorgt für Verunsicherung. Auch Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern fragen sich, ob es in Zeiten von Corona überhaupt Sinn macht, sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben, ob Bewerbungen bearbeitet werden und wie der Bewerbungsprozess ohne persönlichen Kontakt abläuft. Als Ausbildungsbetrieb können Sie dennoch Sicherheit vermitteln.

  • Richten Sie Ihren Blick nach vorne und schauen Sie auf die Zeit nach der Pandemie. Machen Sie deutlich, dass die Azubis von heute Ihre Fachkräfte von morgen sind.
  • Sagen Sie Ihren Bewerbern, dass Bewerbungen weiterhin herzlich willkommen sind. Integrieren Sie beispielsweise einen entsprechenden Hinweis in Ihre Stellenanzeigen.
  • Machen Sie Ihren Bewerbungsprozess transparent und nehmen Sie häufige Bewerberfragen schon vorweg:
    • Wie sollen die Bewerbungsunterlagen eingereicht werden?
    • Wie finden Vorstellungsgespräche statt?
    • Wie finden Einstellungstests und Assessment Center statt?
    • Gibt es bei den Bewerbungsfristen und/oder im Bewerbungsverfahren möglicherweise Terminverschiebungen?
  • Nutzen Sie verschiedene Online-Kanäle, um potenzielle Bewerber anzusprechen: Unternehmenswebseite, ggf. separate Karriereseite, Social-Media-Auftritte und Online-Plattformen wie aubi-plus.de.
  • Greifen Sie auf Methoden des Active Sourcings zurück und nutzen Sie unsere Bewerberdatenbank. In dieser hinterlegen ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler ihr Profil. Sie haben die Möglichkeit, direkt in Kontakt mit passenden Kandidaten zu treten und ihre freien Ausbildungsplätze zu besetzen.

Gerne beraten wir Sie – natürlich ganz unverbindlich - zu Ihren Möglichkeiten in unserem Ausbildungsportal. Neben den gängigen Bewerbungen per E-Mail und Online-Formular gibt es bei uns beispielsweise auch den Weg der Video-Bewerbung, um einen persönlichen Eindruck der Kandidaten zu bekommen – eine gute Alternative zu einem persönlichen Kennenlernen.

Unsere Leistungen für Sie

Entdecken Sie unsere Lösungen rund um die betriebliche Ausbildung: Azubis gewinnen, Ausbildung zertifizieren, Ausbildungsqualität verbessern, Ausbildungspersonal qualifizieren.

Leistungen im Überblick

Azubi-Infos: Wie sich die Corona-Krise auf die Ausbildung auswirkt

Du hast bereits deine Ausbildung begonnen oder stehst sogar schon kurz vor deinem Abschluss? Dann hast du bestimmt viele Fragen, was die Corona-Krise jetzt für deine Ausbildung bedeutet. Hier kommen die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Corona und Ausbildung.

Meine Berufsschule schließt wieder. Was muss ich jetzt während der Berufsschulzeiten machen?

Der Berufsschulunterricht dient deiner theoretischen Ausbildung. Während einer Schulschließung müssen deine Lehrer den Unterricht als Fernunterricht organisieren und dir Lernmaterialien zur Verfügung stellen. Deine Teilnahme am Fernunterricht sowie die Bearbeitung der gestellten Aufgaben besprichst du am besten mit deinem Ausbilder. In vielen Ausbildungsbetrieben wird es so gehandhabt, dass du während einer Schulschließung an allen Tagen in den Betrieb kommst und während der Arbeitszeit am Fernunterricht teilnehmen und deine Berufsschulaufgaben bearbeiten kannst. Es kann aber auch sein, dass du diese Aufgaben von zuhause aus erledigen musst.

Ich habe Angst, mich auf der Arbeit anzustecken. Was soll ich tun?

Auch wenn du Angst vor einer Infektion hast, darfst du deine Arbeit nicht verweigern. Gleichzeitig hat dein Ausbildungsbetrieb eine sogenannte Fürsorgepflicht, er muss also die Sicherheit und die Gesundheit seiner Mitarbeiter und Auszubildenden gewährleisten, z. B. durch erhöhte Hygienemaßnahmen. Manche Unternehmen haben auch einen Pandemieplan, der im Falle eines Ausbruchs einer Pandemie in Kraft tritt. Am besten erkundigst du dich bei deinem Ausbilder, welche Schutzmaßnahmen es in deinem Ausbildungsbetrieb gibt und wie du dich verhalten sollst.

Kann ich Homeoffice machen?

Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken ist eine Empfehlung des Bundesgesundheitsministers. Einen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice gibt es nicht. Vielmehr hast du als Azubi Anspruch auf Ausbildung, d. h., dass dir dein Ausbilder bzw. Ausbildungsbeauftragter zur Verfügung steht und deine betriebliche Ausbildung begleitet. Wenn du im Homeoffice arbeitest, ist diese Begleitung nur bedingt möglich, weshalb Homeoffice für Azubis grundsätzlich eher keine Option ist. Doch außergewöhnliche Situationen geben bekanntlich Anlass zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Informiere dich deshalb bei deinem Ausbilder, ob Homeoffice nicht doch möglich ist.

Was passiert, wenn ich in Quarantäne muss?

Eine Quarantäne kann freiwillig oder behördlich angeordnet sein, wenn du z. B. engen Kontakt zu einer infizierten Person hattest. Die Quarantäne beträgt in der Regel 14 Tage, da die Inkubationszeit 2 bis 14 Tage beträgt. Während dieser Zeit wird dein Gesundheitszustand beobachtet und geschaut, ob du Symptome entwickelst. Während der Quarantäne erhältst du auf jeden Fall weiterhin dein Azubi-Gehalt. Ist die Quarantäne behördlich angeordnet, kann sich dein Ausbildungsbetrieb deine Ausbildungsvergütung sogar bei der zuständigen Behörde (z. B. dem Gesundheitsamt) des jeweiligen Bundeslandes erstatten lassen. Das Vorgehen bei einer freiwilligen Quarantäne musst du zuvor mit deinem Ausbilder besprechen, da es hierzu keine gesetzliche Regelung gibt. Tipp: Je nachdem, was für einen Ausbildungsberuf du erlernst, kannst du deinem Ausbilder anbieten, während der Quarantäne von zu Hause aus zu arbeiten. Alternativ kannst du die Zeit daheim nutzen, um für die Berufsschule zu lernen.

Was ist mit meinen Prüfungen?

Achtung: Deine Ausbildung ist wie ein befristetes Beschäftigungsverhältnis, das mit dem Bestehen der Prüfung oder zum Ablauf der vertraglich vereinbarten Ausbildungszeit endet. Droht dein Ausbildungsvertrag auszulaufen und du konntest bisher keine Prüfung ablegen, kannst du eine Verlängerung deiner Ausbildung beantragen. Den Antrag musst du schriftlich bei der zuständigen Stelle, also bei der IHK oder HWK, stellen. Die Ausbildung dauert dann bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung; maximal wird um ein Jahr verlängert.

Du hast noch eine Frage zum Thema Ausbildung und Corona? Wir von AUBI-plus sind weiterhin für dich da. Und so erreichst du uns: Per WhatsApp unter +49 1523 3623499, per E-Mail an beratung@aubi-plus.de oder über Facebook.

Mein Ausbildungsbetrieb schließt. Was bedeutet das für mich?

Dein wichtigstes Recht als Azubi ist das Recht auf Ausbildung. Wenn dein Ausbildungsbetrieb wegen Corona vorübergehend schließen muss, muss deine Ausbildung also trotzdem weitergehen. Nach § 14 BBiG hat dein Ausbildungsbetrieb die Pflicht, dich auszubilden. Er muss also alle Mittel ausschöpfen, um deine Ausbildung auch weiterhin zu gewährleisten. Bei Fachgeschäften, die nicht der Grundversorgung dienen, ist eine Möglichkeit beispielsweise, während der Schließung Arbeiten zu erledigen, die hinter den Kulissen ohne Publikumsverkehr stattfinden. Die Teilnahme an Online-Schulungen ist eine weitere Möglichkeit. Gut zu wissen: Auch wenn dich dein Betrieb vorübergehend gar nicht beschäftigen und ausbilden kann, bekommst du in jedem Fall weiterhin deine Ausbildungsvergütung – für mindestens sechs Wochen.

Mein Ausbildungsbetrieb meldet Kurzarbeit an. Was bedeutet das für mich?

Auch bei Kurzarbeit gilt: Dein wichtigstes Recht als Azubi ist das Recht auf Ausbildung. Dein Ausbildungsbetrieb hat also dafür zu sorgen, dass du dein Ausbildungsziel in der dafür vorgegebenen Zeit erreichen kannst. Von Kurzarbeit sind Auszubildende daher in der Regel nicht betroffen; d. h. auch bei Kurzarbeit muss dich dein Betrieb weiter voll ausbilden. Dazu kann dein Ausbilder beispielsweise den betrieblichen Ausbildungsplan umstellen und bestimmte Lerninhalte vorziehen. In größeren Unternehmen kann das Rotationsverfahren umgestellt werden, sodass du anders als ursprünglich geplant in einer anderen Abteilung bzw. in einem anderen Unternehmensbereich eingesetzt wirst. Bei geringer Auftragslage kann es eine weitere Möglichkeit sein, in der Lehrwerkstatt zu üben oder an Online-Schulungen teilzunehmen. Nur wenn es gar keine andere Möglichkeit mehr gibt, dich voll auszubilden, kann Kurzarbeit auch für dich als Azubi in Frage kommen. Gut zu wissen: Trotz Kurzarbeit bekommst du für mindestens 6 Wochen deine volle Ausbildungsvergütung.

Mein Ausbildungsbetrieb meldet Insolvenz an. Was bedeutet das für mich?

Eine Insolvenz deines Ausbildungsbetriebes bedeutet nicht sofort das Aus für deine Ausbildung. In einem ersten Schritt wird ein Insolvenzverwalter eingeschaltet. Dieser ist dann zunächst einmal dein neuer Ansprechpartner für die Ausbildung. Wird dein Ausbildungsbetrieb von einem anderen Betrieb übernommen, übernimmt der neue Inhaber dein bisheriges Ausbildungsverhältnis.

Manchmal kann es natürlich auch sein, dass der Betrieb gar nicht weitergeführt werden kann oder nach einer Übernahme so umstrukturiert wird, dass keine Ausbildung mehr möglich ist. Dann erfolgt eine fristgerechte Kündigung und du musst tatsächlich einen neuen Ausbildungsplatz finden. Die zuständige Kammer unterstützt dich dabei. In der Regel wird dir deine bisherige Ausbildungszeit angerechnet, sodass du nicht noch einmal im ersten Lehrjahr beginnen musst.

Rechte und Pflichten in der Ausbildung

Wie lange und wieviel darfst du arbeiten? Sind Aufgaben wie Kaffee kochen, kopieren und den Hof fegen eigentlich rechtens? Wie viele Urlaubstage stehen dir zu? Und was passiert, wenn du krank wirst? Erfahre mehr über deine Rechte und Pflichten als Azubi.

Hygiene am Arbeitsplatz – So bleibst du gesund

Deine praktische Ausbildung im Betrieb findet weiterhin statt? Dann sind Hygieneregeln jetzt besonders wichtig, um dich und deine Kollegen vor einer Ansteckung zu schützen.

Ausbildungsplatzwechsel

Dein Ausbildungsberuf gefällt dir, doch in deinem Ausbildungsbetrieb fühlst du dich unwohl? Dann solltest du über einen Ausbildungsplatzwechsel nachdenken. Wir erklären dir, wie du bei einem Wechsel des Betriebs vorgehst und was du dabei beachten solltest.

Ausbildungsvertrag

Der Berufsausbildungsvertrag regelt das Ausbildungsverhältnis zwischen dir und deinem Ausbildungsbetrieb. Doch was steht eigentlich alles drin?

Krank in der Ausbildung

Plötzlich krank in der Ausbildung? Wir erklären dir, was du bei deiner Krankmeldung beachten musst und wie das mit der Lohnfortzahlung und dem Krankengeld eigentlich läuft.

Urlaub in der Ausbildung

Arbeitnehmer und Azubis haben Anspruch auf mindestens 24 Werktage Erholungsurlaub im Jahr. Wenn du noch unter 18 Jahre alt bist, stehen dir sogar noch mehr Urlaubstage zu. Wir haben das Wichtigste aus dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) zusammengefasst.

Ausbildungsplatz finden

Corona zum Trotz sind auch jetzt noch Last-Minute-Ausbildungsplätze bei den besten Ausbildungsunternehmen frei, die Personaler freuen sich auf deine Bewerbung!

Jetzt Ausbildungsplatz trotz Corona-Krise finden

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