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Ausbildungsberuf: Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk Schwerpunkt Bäckerei

 
Berufsgruppe ähnliche Berufe
Dauer 3,0 Jahre 
Bereich Handwerk 
Bildungsweg
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Besonderheit  

Detailbeschreibung

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Die Ausbildung der Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk findet in Bäckereien, Konditoreien oder in Fleischereien statt.

Die Tätigkeit der Spezialisten im Verkauf von Nahrungsmitteln geht über das Abwiegen und Verkaufen von Wurst- bzw. Backwaren bei weitem hinaus. Die Fachverkäufer sorgen für die sachgemäße Lagerung von Lebensmitteln. Sie erstellen Preisschilder, Preis- oder Werbeplakate. Zudem richten sie die Waren für den Verkauf her, sorgen also für die anschauliche Präsentation ihres Sortimentes in Theke, Laden und Schaufenster.
Die Verkaufsspezialisten verpacken Lebensmittel für den Transport - eine Aufgabe, die bei leicht verderblicher Ware Fingerspitzengefühl erfordert. Die Kreativität der Lebensmittelprofis ist gefragt, wenn dekorative, festliche Geschenkverpackungen (z. B. Präsentkörbe) hergestellt werden müssen. Oder, wenn ein Kunde ein Büfett mit Platten für dreißig Personen bestellt. Wird hier eine lieblose Reihung von Wurstprodukten geliefert, erscheint ein Kunde sobald nicht wieder. Denn bei allen Präsentations- und Dekorationstätigkeiten der Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk gilt: Das Auge isst mit!

Ausbildungsinhalte

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In der 3-jährigen Ausbildung lernen Fachverkäufer/-innen im Lebensmittelhandwerk:
  • Kundenkontakte herzustellen
  • die Kasse vorzubereiten und dabei die Kassenanweisungen zu beachten
  • wie man Preise kalkuliert
  • wie Waren garniert, dekoriert und ausgelegt werden
  • Produkte aufzuschneiden und zu verpacken
  • Zusammensetzung und Herstellungsverfahren von Produkten zu erläutern
  • Grundsätze der Personal-, Arbeits- und Lebensmittelhygiene anzuwenden
  • Arten und Eigenschaften von Lebensmitteln, insbesondere ihre wechselseitige Beeinträchtigung bei der Lagerung, zu berücksichtigen
  • wie man Aufträge, Bestellungen und Reklamationen entgegennimmt und bearbeitet
  • Werbeaktionen, insbesondere mit regionalen und jahreszeitlichen Themen und Formen, zu planen und durchzuführen
  • wie man Fehlfunktionen an Anlagen, Geräten und Maschinen erkennt und Maßnahmen zur Behebung einleitet
  • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
  • wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren
  • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
  • welche Umweltschutzmaßnahmen zu beachten sind

Voraussetzungen

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Für den Umgang mit Kunden, die sich bei Lebensmitteln gern beraten lassen, ist Kommunikationsgeschick unabdingbar. Eine gute allgemeine Auffassungsgabe und Lernfähigkeit, sowie ein Händchen für praktische Tätigkeiten (z.B. Garnieren von Platten) sind ebenfalls erforderlich. Die Arbeit unter Zeitdruck, besonders im Bedienungs- und Kassenbereich, gehört zum Berufsalltag. Ein gutes Personen- und Zahlengedächtnis müssen angehende Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk ebenfalls entwickeln. Auch die Bereitschaft zur Arbeit außerhalb normaler Büroarbeitszeiten muss vorhanden sein - Bäckereien öffnen häufig früh morgens und haben ggf. auch an Sonntagen einige Stunden geöffnet.
Natürlich wird für diesen wie für alle anderen Berufe rund um die Lebensmittel Sauberkeit und Hygienebewusstsein vorausgesetzt.

Zukunftschancen

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Fachverkäufer können bis zur Filialleitung aufsteigen, wenn sie genügend Berufserfahrung und Fachwissen gesammelt haben. Durch eine breite Palette von Lehrgängen und Fortbildungsveranstaltungen, angeboten von Handwerkskammern oder Schulen, können Fachverkäufer ihr Wissen vertiefen: So gibt es etwa im Bereich Handel die Weiterbildung zum Handelsassistenten, im Bereich Verkaufskunde zum Verkaufsleiter oder Fachberater. Ob Kundenbetreuung, Reklamationswesen, Buchführung im Einzelhandel, Werbung und Verkaufsförderung - für alle Interessensgebiete gibt es Weiterbildungsangebote. Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, die Berufserfahrung gesammelt haben, stehen noch weitere Möglichkeiten offen: Sie können sich z.B. durch den Besuch einer Fachschule zum Handelsfachwirt, zum Handelsbetriebswirt oder zum Fachkaufmann weiterbilden.

Historie

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Historische Entwicklung des Ausbildungsberufs

Bildquelle: BIBB- Eine weitere Verwendung darf nur mit schriftlicher Zustimmung des Bundesinstituts für Berufsbildung erfolgen.

Links und Literatur

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Tipps für Deine Berufswahl: Du besitzt (bald) den Hauptschulabschluss und suchst eine Lehrstelle? Wenn Du wissen willst, welche Ausbildungsberufe Dir offen stehen, wie diese aussehen, was Azubis über ihren Alltag erzählen: Unser Buchtipp

Der Ratgeber "Berufsstart für Hauptschüler" stellt Berufe aus unterschiedlichsten Branchen vor: Auf der einen Seite traditionelle Berufe, beispielsweise in der Bauwirtschaft wie Stuckateur oder Zimmerer. Auf der anderen Seite stehen ebenso moderne Dienstleistungsberufe wie Fachkraft im Gastgewerbe oder die Zahnmedizinische Fachangestellte Hauptschülern offen. Auch beim Arbeitsumfeld haben Hauptschulabgänger eine breite Auswahl: Wer z.B. gerne viel in der freien Natur arbeiten würde, kann sich hier über den Beruf des Landwirtes oder des Gärtners informieren. Wer einen Büroberuf vorzieht, interessiert sich dagegen wohl mehr für eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel.

Manfred Bergman/Reinhard Selka (Hrsg.):
Berufsstart für Hauptschüler. 42 Berufe, die Hauptschülern wirklich offen stehen
ISBN 3-7639-3035-3
Bielefeld 2002, 136 Seiten, 9,90 Euro E-Mail: service@wbv.de, Internet: http://shop.wbv.de

Du hast ein paar Ausbildungsberufe in der engen Auswahl und möchtest Dich nun ausführlich darüber informieren? Unser Broschürentipp:
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Du hast Dich für diesen Beruf entschieden und möchtest Dich bereits detailiert auf die Ausbildung vorbereiten? Unser Dokumente-Tipp:
Damit die Berufsausbildung überall in Deutschland auf gleichem Niveau stattfindet und zu vergleichbaren Qualifikationen führt, muss es einige Regeln geben. Diese sind in den sogenannten "Ordnungsmitteln zur Berufsausbildung" festgehalten. Eine Übersicht über zur Auswahl stehenden Arten findet man unter http://www.berufe.net. Sie können unter www.berufe.net gegen Gebühr bestellt oder heruntergeladen werden.


Linktipp:

www.back-dir-deine-zukunft.de ist die Informationsquelle für Berufe im Bäckerhandwerk.

Du erhältst ausführliche Infos zu den Berufen: Bäcker/-in und Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk Schwerpunkt Bäckerei.

Interviews

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Monic Rau
Die Kunden bedienen und putzen. ... Interview komplett anzeigen
Monic Rau

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?
Die Kunden bedienen und putzen.

Was ist das Besondere an deinem Betrieb?
Das Kollegium

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
-

Welche Aufgaben gefallen dir besonders?
Kunden bedienen

Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Vorraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Verkürzungen sind möglich, wenn man gut im Betrieb mit arbeitet und gute Noten in der Schule hat.

Welche schulischen und persönlichen Vorraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?
Kontaktfreudigkeit, Teamfähigkeit, Freundlichkeit

Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Der Unterricht ist interessant, und man lernt viel. Wichtige Fächer sind LBT, Mathe

Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?
Es besteht die Möglichkeit eine Führungsaufgabe zu übernehmen wie z.B. die eines Chefes. Aber ich sollte vorher ein paar Berufserfahrungen als Verkäuferin sammeln und danach habe ich die Möglichkeit, eine 3-Jährige Ausbildung zum Bäcker/ Konditor zu machen. In diesem Berufsfeld sollte ich 6 Jahre Berufserfahrungen sammeln.

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Anforderungsprofil wenig viel
Kunden beraten und betreuen
Mit Technik umgehen
Mit EDV-Systemen umgehen
Arbeit selbstständig organisieren
Arbeitsabläufe kreativ gestalten
Wirtschaftlich denken u. handeln
Fremdsprachen anwenden
Im Team arbeiten
Kernaufgabe
Backwaren verkaufen und Kunden fachgerecht beraten.  

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