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Ausbildungsberuf: Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r)

 
Berufsgruppe ähnliche Berufe
Dauer 3,0 Jahre 
Bereich Freie Berufe 
Bildungsweg
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Besonderheit  

Detailbeschreibung

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Der Beruf von Zahnmedizinischen Fachangestellten ist ein vielschichtig, da dieser sowohl praktische, organisatorische als auch administrative Aufgaben beinhaltet. Das Hauptziel sind zufriedene Patienten und ein reibungsloser Tagesablauf für das Praxisteam. Dieser wird gewährleistet, indem die Zahnmedizinischen Fachangestellten persönliche und telefonische Terminvereinbarungen annehmen und so einen optimalen Terminplan erstellen.

Schon beim Eintritt des Patienten in die Praxis ist ein verantwortungsvoller und einfühlsamer Umgang nötig, denn es ist wichtig den Aufenthalt für den Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten. Zahnmedizinische Fachangestellte können sich in die Patienten hinein versetzen und versuchen ihnen die Nervosität und Ängste zu nehmen. 

Im Behandlungszimmer ist die Kommunikation mit dem Zahnarzt ein wichtiger Bestandteil für einen reibungslosen Ablauf der Behandlung.
Während der Zahnbehandlung assistiert die/der Zahnmedizinische Fachangestellte dem Zahnarzt und betreut den Patienten. Als Assistenz weiß die/der Zahnmedizinische Fachangestellte ganz genau, welche Schritte folgen und hat die entsprechenden Instrumente und Materialien schon vorbereitet. Die/der Zahnmedizinische Fachangestellte führt Arbeiten wie z.B. das Röntgen, das Ausgießen von Abformungen in Gips, das Erstellen von individuellen Löffeln oder das Herstellen von Provisorien und Schienen aus. Dies erfordert ein umfangreiches Wissen und die Beherrschung der modernsten Technik.

Nach jedem Patienten muss der Behandlungsstuhl gereinigt, desinfiziert und für den nächsten Patienten vorbereitet werden. Die kontaminierten Instrumente werden von Hand und/oder im Thermodesinfektor desinfiziert, gereinigt und sterilisiert. Nach oder während jeder Behandlung werden die erbrachten zahnmedizinischen Leistungen in den Computer oder in die Karteikarte eingetragen, sodass die Patientendaten auf dem aktuellsten Stand sind. Des Weiteren sind sie zum Quartalsende für die Abrechnung verantwortlich, dies setzt einen sicheren Umgang mit Computern und fundierte Abrechnungskenntnisse voraus.

Ausbildungsinhalte

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In der Ausbildung lernen angehende Zahnmedizinische Fachangestellte unter anderem Folgendes:

  • Assistieren bei Behandlung von Patienten
  • Hygienemaßnahmen zu beachten und durchzuführen
  • Röntgenaufnahmen zu machen
  • Patienten Beratung über die Möglichkeiten der Karies- und Parodontalprophylaxe
  • Abrechnen von erbrachten Leistungen
  • Team- und prozessorientiertes Arbeiten
  • Betreuung von Patienten
  • Behandlungsabläufe zu dokumentieren
  • Organisation von Praxisabläufen
  • Maßnahmen der Qualitätssicherung
  • Termine zu planen und zu überwachen
  • Schriftverkehr abzuwickeln
  • Zahlungseingänge zu kontrollieren
  • Umgang mit Informations- und Kommunikationssysteme
  • Beachtung und Einhaltung von Datenschutzregelungen
  • Bei chirurgische Behandlungen zu assistieren
  • Waren beschaffen und verwalten
  • Sich im Beruf und Gesundheitswesen zu orientieren

Voraussetzungen

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Für die Ausbildung sollten angehende Zahnmedizinische Fachangestellte folgende Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen:
  • Freundlichkeit 
  • Servicementalität 
  • Einfühlungsvermögen
  • Kontaktfreudigkeit 
  • Hygienebewusstsein 
  • Geschicklichkeit
  • Organisationstalent
  • Sorgfältiges Arbeiten
  • Kontaktfreude
  • Gute Umgangsformen
  • Kunden und Serviceorientierung
  • Kein schnelles Ekelgefühl bei Speichel oder Blut
  • Gutes Gedächtnis
  • Geistige Flexibilität
  • Gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift
  • Mathematische Fähigkeiten
  • Verantwortungsbewusstsein 
  • Teamfähig 
  • Vertrauenswürdigkeit und Verschwiegenheit

Es ist zwar keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, jedoch stellen die meisten Zahnärzte Bewerber ein die wenigstens über einen Hauptschulabschluss verfügen.

Zukunftschancen

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Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach gehts weiter, beispielsweise als zahnmedizinische Verwaltungshelferin. Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Die Zahnärztekammern bieten Fachangestellten Lehrgänge an, damit diese mit den neuesten Entwicklungen der Branche vertraut bleiben. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.
  • Prophylaxe (Vorbeugung)
  • zahnärztliche Röntgenkunde
  • Zahnersatz
  • Konservierende Zahnheilkunde
  • Parodontologie
  • zahnärztliche Chirurgie
  • Prothetik
  • Notfallsituationen in der Zahnarztpraxis
  • EDV-Grundlagen
  • Organisation und Verwaltung
  • Abrechnung
  • Kinderzahnheilkunde
Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:
  • zahnmedizinischer/-r Verwaltungshelfer/-in (ZMV)
  • zahnmedizinische/-r Prophylaxehelfer/-in (ZMP)
  • zahnmedizinische/-r Fachhelfer/-in (ZMF)

Links und Literatur

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Tipps für Deine Berufswahl: Du besitzt (bald) den Hauptschulabschluss und suchst eine Lehrstelle? Wenn Du wissen willst, welche Ausbildungsberufe Dir offen stehen, wie diese aussehen, was Azubis über ihren Alltag erzählen: Unser Buchtipp

Der Ratgeber "Berufsstart für Hauptschüler" stellt Berufe aus unterschiedlichsten Branchen vor: Auf der einen Seite traditionelle Berufe, beispielsweise in der Bauwirtschaft wie Stuckateur oder Zimmerer. Auf der anderen Seite stehen ebenso moderne Dienstleistungsberufe wie Fachkraft im Gastgewerbe oder die Zahnmedizinische Fachangestellte Hauptschülern offen. Auch beim Arbeitsumfeld haben Hauptschulabgänger eine breite Auswahl: Wer z.B. gerne viel in der freien Natur arbeiten würde, kann sich hier über den Beruf des Landwirtes oder des Gärtners informieren. Wer einen Büroberuf vorzieht, interessiert sich dagegen wohl mehr für eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel.

Manfred Bergman/Reinhard Selka (Hrsg.):
Berufsstart für Hauptschüler. 42 Berufe, die Hauptschülern wirklich offen stehen
ISBN 3-7639-3035-3
Bielefeld 2002, 136 Seiten, 9,90 Euro E-Mail: service@wbv.de, Internet: http://shop.wbv.de

Du hast ein paar Ausbildungsberufe in der engen Auswahl und möchtest Dich nun ausführlich darüber informieren? Unser Broschürentipp:
Die Hefte der "Blätter zur Berufskunde" (herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit) erhält man kostenlos mit einer Bestellkarte von der Agentur für Arbeit oder aus den Broschüren "Beruf aktuell" und "Studien- und Berufswahl". Oder direkt per Bookshop unter http://shop.wbv.de für 2,90 Euro zzgl. Versandkosten.

Du möchtest wissen, wie die Stellenmarktsituation in Deiner Wunschbranche ist: Unser Zeitschriftentipp:
Die kostenlose Zeitschrift "Trends im Stellenmarkt" (T.I.S.) erscheint viermal im Jahr. Auszüge stehen unter www.trends-im-stellenmarkt.de, die Printausgabe kann unter tis@wbv.de per E-Mail bestellt werden.

Du hast Dich für diesen Beruf entschieden und möchtest Dich bereits detailiert auf die Ausbildung vorbereiten? Unser Dokumente-Tipp:
Damit die Berufsausbildung überall in Deutschland auf gleichem Niveau stattfindet und zu vergleichbaren Qualifikationen führt, muss es einige Regeln geben. Diese sind in den sogenannten "Ordnungsmitteln zur Berufsausbildung" festgehalten. Eine Übersicht über zur Auswahl stehenden Arten findet man unter http://www.berufe.net. Sie können unter www.berufe.net gegen Gebühr bestellt oder heruntergeladen werden.

Interviews

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Peggy Hartmann, Auszubildende(r) bei der Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Kniesche
Mein Aufgabenbereich ist breit gefächert. Ich assistiere hauptsächlich dem Zahnarzt beim Behandeln von Patienten, aber auch Instrumente aufbereiten, Sterilisation, Patientenbetreuung, Rezeption, Abrec ... Interview komplett anzeigen
Peggy Hartmann, Auszubildende(r) bei der Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Kniesche

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?
Mein Aufgabenbereich ist breit gefächert. Ich assistiere hauptsächlich dem Zahnarzt beim Behandeln von Patienten, aber auch Instrumente aufbereiten, Sterilisation, Patientenbetreuung, Rezeption, Abrechnung, Heil- und Kostenpläne erstellen und Röntgen sind Aufgaben, die ich unter Aufsicht erfülle.

Was ist das Besondere an deinem Betrieb?
In meinem Betrieb ist es sehr herzlich und familiär. Wir sind ein kleines Team von insgesamt 6 Personen, die Arbeit erfolgt strukturiert, herzlich, freundlich, hilfsbereit und verständnisvoll. Alles in allem ein eingespieltes Team, auf das man sich immer verlassen kann. Selten erlebt man ein so schönes und angenehmes Arbeitsklima.

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, weil ich Zähne sehr faszinierend finde, gerne dabei mitwirken möchte, kranken Menschen zu helfen - und ich mag den Umgang mit verschiedenen Menschen. Der Beruf fordert nicht nur Leistungen, sondern er gibt einem sehr viel, es ist immer ein schönes Gefühl, geholfen zu haben, sich auf Patienten zu freuen und an deren Leben teilhaben zu können.

Welche Aufgaben gefallen dir besonders?
Besonders gut gefallen mir eigentlich alle Aufgabenbereiche, denn es ist dadurch ein sehr vielseitiger Beruf. Es macht Spaß zu assistieren, aber es ist auch schön, Behandlungspläne und Rechnungen zu schreiben, Patienten zu empfangen und zu betreuen, Praxisorganisation z.B. Terminplanung zu übernehmen und für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen.

Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Vorraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?
Meine Ausbildung dauert regulär 3 Jahre. Eine Verkürzung ist dann möglich, wenn man in der Zwischenprüfung die Note 2 erreicht. Hat man dieses Ergebnis erzielt, so kann man die Ausbildung um ein 1/2 Jahr verkürzen.

Welche schulischen und persönlichen Vorraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?
Ein guter Realschulabschluss ist in den meisten Zahnarztpraxen Voraussetzung. Wichtig in diesem Beruf ist ein freundliches und sicheres Auftreten, gute Deutschkenntnisse, sorgfältiges Arbeiten, Hilfsbereitschaft, Respekt im Umgang mit anderen Menschen, Einfühlungsvermögen und Toleranz. In stressigen Situationen solltest du einen klaren Kopf behalten.

Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Unterricht hat man im 1. und 2. Lehrjahr zweimal und im 3. Lehrjahr einmal in der Woche. Die Unterrichtsfächer werden unterteilt in: 1) Berufsübergreifender Bereich, dazu zählen: Deutsch/Kommunikation, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskunde, Ethik, Sport und Englisch 2) Berufsbezogener Bereich, dieser befasst sich mit den Themen: In der Zahnarztpraxis und ihrem wirtschaftlichen Umfeld orientieren, Praxis organisieren und verwalten, Praxishygiene und Prophylaxemaßnahmen organisieren, Behandlungsmaßnahmen begleiten, Zwischenfällen vorbeugen und in Notfallsituationen Hilfe leisten und Röntgen- und Strahlenschutzmaßnahmen vorbereiten

Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?
Nach der Ausbildung hat man die Möglichkeiten Weiterbildungen in den Bereichen Zahnmedizinische/-r Verwaltungsassistent/-in Zahnmedizinische/-r Prophylaxeassistent/-in zu besuchen.

Du möchtest noch mehr erfahren? Melde dich in der AUBI-plus Community an und tausche deine Erfahrungen mit anderen Bewerbern und Auszubildenden aus!

 
Anforderungsprofil wenig viel
Kunden beraten und betreuen
Mit Technik umgehen
Mit EDV-Systemen umgehen
Arbeit selbstständig organisieren
Arbeitsabläufe kreativ gestalten
Wirtschaftlich denken u. handeln
Fremdsprachen anwenden
Im Team arbeiten
Kernaufgabe
Sie haben die Aufgabe, bei der Behandlung von Patienten zu assistieren, im Team die Praxisorganisation mitzugestalten und sind verantwortlich für die Praxishygiene. 

Detailliertes Anforderungsprofilwenigviel
Mündliche Kommunikationsfähigkeit
Schriftliche Kommunikationsfähigkeit
Englischkenntnisse
Rechenfertigkeit
Kreativität
Logisches Denken
Technisches Verständnis
PC Kenntnisse
Konfliktfähigkeit
Teamfähigkeit
Flexibilität
Leistungsbereitschaft
Durchhaltevermögen
Freundlichkeit
Zuverlässigkeit
Genauigkeit
Verantwortungsbewusstsein
Selbstbewusstsein
Initiative
Selbstständigkeit
Problemlösefähigkeit
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