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Ausbildungsberuf: Mediengestalter/-in Digital und Print

 
Berufsgruppe ähnliche Berufe
Dauer 3,0 Jahre 
Bereich Industrie 
Bildungsweg
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Besonderheit  

Detailbeschreibung

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Die Aufgaben, die bisher von Schriftsetzern, Reproherstellern, Reprografen, Fotogravurzeichnern und Medienvorlagenherstellern übernommen wurden, sind heute in einem Ausbildungsberuf mit vier Fachrichtungen zusammengefasst: Der Mediengestalter Digital- und Print bereitet digitale und analoge Daten wie Texte, Bilder, Zahlenwerke und Grafiken auf und gestaltet sie. Dabei orientiert er sich an den Vorgaben des Auftraggebers bzw. am beabsichtigten Kommunikationszweck. Das breite Grundwissen, das während der Ausbildung vermittelt wird, umfasst neben dem technischen Know-how auch Kenntnisse kaufmännischer und betriebwirtschaftlicher Art. Ausbildungsbetriebe sind vor allem Druckerein, Reprografiebetriebe, Verlage, Werbe- und Multimediaagenturen sowie Unternehmen der Datentechnik. Je nach Betriebsstruktur ist der Mediengestalter Digital- und Print auf eine von vier Fachrichtungen spezialisiert, die sich in ihren Tätigkeitsschwerpunkten unterscheiden. Die Fachrichtung Medienberatung umfasst neben der typografischen und bildtechnischen Gestaltung auch Aufgaben in der kaufmännischen Auftragsabwicklung, etwa die Preiskalkulation oder die Erstellung von Angeboten. Die Medienberater sind - ihr Name lässt es ahnen - im Innen- und Außendienst tätig. Sie kennen die Bedürfnisse und das Verhalten von Mediennutzern und entwickeln gemeinsam mit dem Kunden die Produktplanung und -gestaltung. In der Fachrichtung Mediendesign liegt die Hauptaufgabe in der Gestaltung des typografischen Layouts, das bedeutet: Ein Gestaltungskonzept wird entsprechend dem Medium der Wiedergabe (Papier, Bildschirm, Projektionswand) bearbeitet, d.h. die Grundschrift, die Zeilenlänge, der Zeilenabstand und die Zahl der Zeilen pro Seite berechnet. Zu bestimmen ist ferner der Platzbedarf für Fotos, Zeichnungen, Tabellen und Grafiken. Bei der Darstellung von Informationen auf dem Bildschirm sind Fenster für die Einblendungen von Videos und die Anreicherung mit Tondaten zu berücksichtigen. Mediengestalter der Fachrichtung Medienoperating haben in der Regel mit Projekten zu tun, die vom Medienberater und -designer vorbereitet wurden. Die Ergebnisse dieser Daten prüft der Operator auf ihre Vollständigkeit und technische Verwendbarkeit. Er optimiert die Vorlagen mit entsprechenden Anwendungsprogrammen und strukturiert sie beispielsweise zur interaktiven Nutzung um. Schließlich werden alle Daten zu einem Medienprodukt zusammengeführt und das Arbeitsergebnis überprüft. Die Spezialisten der Fachrichtung Medientechnik schließlich sind für die klassischen Produkte von Medienvorstufen zuständig: für Druckformen, Print- und Plottoerzeugnisse oder digitale Kopien. Sie managen die Produktion von Printerzeugnissen, indem sie Zeit und Kosten einer Herstellung ermitteln und den Fertigungsprozess dokumentieren. Mit Anpassungen der Druckfarbe oder der Auswahl von Druckdaten aus dem Datenbestand übernehmen sie ganz nebenbei auch noch Aufgaben aus dem klassischen Druckerhandwerk.

Voraussetzungen

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Dass von einem Mediengestalter ein gewisses Maß an Kreativität gefordert wird, lässt schon die Berufsbezeichnung erahnen. Sein ästhetisches Empfinden ist dabei genauso gefragt wie das Einbringen eigener Ideen. Die gestalterische Arbeit mit Formen und Farben verlangt zudem einwandfreies Farbensehen und räumliches Vorstellungsvermögen. Da kein Mediengestalter um die Arbeit mit Computern umhinkommen wird, sollte hierzu eine positive Grundeinstellung mitgebracht werden. Manche Projekte können nur in Teamarbeit und unter großem Zeitdruck bewältigt werden. Der Mediengestalter sollte sich daher nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen und sich gut in ein Team integrieren können.

Zukunftschancen

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Je nach Neigung und betrieblichem Bedarf können sich Mediengestalter auf unterschiedliche Bereiche spezialisieren, so zum Beispiel auf Elektronische Bildbearbeitung, Manuelle Bogenmontage, Digitale Druckformherstellung oder Screen Design. Für Mediengestalter gibt es eine ganze Reihe von Weiterbildungsangeboten: Durch den Besuch von Lehrgängen können sie sich beispielsweise im kaufmännisch-technischen Bereich zum Betriebsassistenten Druck weiterqualifizieren. Leitungsaufgaben locken nach bestandener IHK-Prüfung zum Medienfachwirt. Das für diese Prüfung nötige Wissen wird in einer zwei Jahre umfassenden Teilzeitausbildung vermittelt - kann also berufsbegleitend erworben werden. Auch die Weiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Druck kann nach zwei- bis dreijähriger Facharbeitertätigkeit beschritten werden. Ebenso bestehen Aufstiegsmöglichkeiten zum Techniker der Fachrichtung Druck- und Medientechnik.

Historie

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Historische Entwicklung des Ausbildungsberufs

Bildquelle: BIBB- Eine weitere Verwendung darf nur mit schriftlicher Zustimmung des Bundesinstituts für Berufsbildung erfolgen.

Links und Literatur

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Interviews

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kleiner Projekt-Satz (Bilder freistellen, kleine Arbeiten an Flyer, Prospekten, Entwürfe für Auto-Beschriftungen) ... Interview komplett anzeigen
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Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?
kleiner Projekt-Satz (Bilder freistellen, kleine Arbeiten an Flyer, Prospekten, Entwürfe für Auto-Beschriftungen)

Was ist das Besondere an deinem Betrieb?
Das Betriebsklima

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
Weil ich mein Hobby zum Beruf machen wollte, außerdem finde ich den Beruf sehr abwechslungsreich.

Welche Aufgaben gefallen dir besonders?
Webdesign

Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Vorraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?
2 Jahre, da ich Umschülerin bin. Ich bin erst im 2. Lehrjahr eingestiegen.

Welche schulischen und persönlichen Vorraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?
Interesse am Beruf und gute Noten.

Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Die Fächer Mediendesign und Datenheandling sind sehr wichtig, sowie Gestaltung.

Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?
Ich hoffe, dass ich nach der Ausbildung, wenn ich die Prüfung erfolgreich bestehe, übernommen werde.

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Anforderungsprofil wenig viel
Kunden beraten und betreuen
Mit Technik umgehen
Mit EDV-Systemen umgehen
Arbeit selbstständig organisieren
Arbeitsabläufe kreativ gestalten
Wirtschaftlich denken u. handeln
Fremdsprachen anwenden
Im Team arbeiten
Kernaufgabe
Digitale Medien (Internet, CD-ROM) und Printmedien nach Vorgaben des Kunden und mit Hilfe moderner EDV-Systeme gestalten und erstellen. 

Detailliertes Anforderungsprofilwenigviel
Mündliche Kommunikationsfähigkeit
Schriftliche Kommunikationsfähigkeit
Englischkenntnisse
Rechenfertigkeit
Kreativität
Logisches Denken
Technisches Verständnis
PC Kenntnisse
Konfliktfähigkeit
Teamfähigkeit
Flexibilität
Leistungsbereitschaft
Durchhaltevermögen
Freundlichkeit
Zuverlässigkeit
Genauigkeit
Verantwortungsbewusstsein
Selbstbewusstsein
Initiative
Selbstständigkeit
Problemlösefähigkeit
Überzeugungskraft
Kompromissbereitschaft
Handwerkliches Geschick
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