Ausbildungsberuf: Koch/Köchin
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| Dauer | 3,0 Jahre | |||||||||||||||||||||||||||||
| Bereich | Industrie, Handel | |||||||||||||||||||||||||||||
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Detailbeschreibung lesenSie bleiben für den Restaurantbesucher meist unsichtbar, tragen markante weiße Mützen und jeder hat wohl eine ungefähre Vorstellung davon, was sie tun. Diese Vorstellung aber deckt in der Regel bei weitem nicht alles ab, was Köche tatsächlich tun:
Um jedes in der Speisekarte angebotene Gericht in kürzester Zeit frisch zuzubereiten, ist einiges mehr gefordert als Rühren und Abschmecken: Der Einkauf muss organisiert, die Ware auf Qualität geprüft, haltbar gelagert werden und reichlich vorhanden sein, um dem Ansturm der Gäste standzuhalten. Das Aufstellen der Speisekarte erfordert vom Koch viel Talent. Er muss die Wünsche seiner Gäste mit dem saisonal recht unterschiedlichen Angebot (zum Beispiel in der Spargelzeit) in Einklang bringen, und gleichzeitig darf er die spezifische Ausrichtung seiner Küche (rustikal, international, bayerisch) nicht aus dem Auge verlieren. Ebenfalls darf er die Belange der kleinen Gäste (Kinderteller) wie auch die Erwartungen der Senioren nicht vergessen. Der Koch rechnet sowohl in Liter, Gramm und Kalorien als auch in Euro und Cent - denn nicht nur das Wohlbefinden der Kundschaft, auch die Kasse muss stimmen. Die Hauptaufgabe ist und bleibt jedoch die eigentliche Zubereitung: Die mit viel Sachverstand und Überlegung ausgewählten Produkte müssen "topffertig" gemacht werden. Das bedeutet Gemüse schälen und putzen, Fleisch aufschneiden und Beilagen wie Klöße, Reis oder Nudeln vorkochen. Nicht zu vergessen sind die abschließenden Arbeitsschritte, denn gute Ware will auch gut präsentiert werden. Der Teller ist das Schaufenster der Küche!
Damit es zur Essenszeit in einem Mehr-Mann-Betrieb nicht zu hektisch zugeht, muss jeder in der "Küchenbrigade" präzise und auf die Minute genau arbeiten. Hier ist Teamarbeit kein Schlagwort, sondern tägliche Praxis. Alle Arbeitsschritte vom Grillen bis zum Garnieren sind sorgfältig aufeinander abgestimmt.
Ausbildungsinhalte lesen- Nahrungsmittel herstellen und zubereiten
- Professionelle Küchentechnik und moderne Arbeitsgeräte einsetzen - Hygienevorschriften beachten - Produkte präsentieren - Gäste beraten - Ernährungsphysiologische, ökonomische und ökologische Gesichtspunkte berücksichtigen Voraussetzungen lesenKoch zu sein erfordert körperliche Robustheit: Ständig ist er auf den Beinen - und das oft bei hohen Temperaturen in der Küche. Da kommt man oft auch ins Schwitzen, gerade, wenn schwere Töpfe und Pfannen bewegt werden müssen.
Ohne guten Geruchs- und Geschmackssinn hat man keine Chancen, ein Spitzenkoch zu werden. Damit die Kost nicht eintönig wird, braucht man immer wieder neue Ideen und einen Sinn für Formen und Farben: Das Auge isst schließlich mit!
Mathematische Kenntnisse ergänzen die praktischen Fertigkeiten: Mal ist der Nährwert von Lebensmitteln zu errechnen, mal die Kosten einer Portion vorab zu kalkulieren. Dazu und für die Lagerhaltung muss man in großen Küchen auch mit dem Computer umgehen können.
In Stoßzeiten braucht der Koch gute Nerven - auch wenn trotz mehrerer gleichzeitig vor sich hin köchelnder Gerichte der Gemüseauflauf von Tisch sieben wegen angeblich "halbgaren Lauches" den Rückweg in die Küche antritt heißt es: Der Kunde ist König!
Und wer regelmäßig um 18 Uhr Feierabend machen möchte, der wird sich mit diesem Beruf vermutlich nicht anfreunden können: Die Arbeit ruht nicht am Abend oder an Feiertagen. Im Gegenteil - bis alles aufgeräumt ist, kann es schon mal 22, 23 Uhr oder auch später werden.
Zukunftschancen lesen
In jeder größeren Hotel- und Restaurantküche gibt es Spezialisten. Je nach Neigung und Fähigkeiten kann sich ein Koch im Laufe der Zeit für einen der folgenden Posten qualifizieren: für den eines Sauciers, eines Rotisseurs, eines Entremetiers, eines Gardemanagers oder eines Patissiers. Der Saucier bereitet Schmorgerichte und Saucen zu. Der Rotisseur ist für Braten und Pfannengerichte zuständig. Der Entremetier liefert die Beilagen. Der Gardemanager regiert nicht Regimenter - sondern die kalte Küche. Der Patissier schließlich ist für das süße Ende der Mahlzeit verantwortlich: Er bereitet Torten, Kuchen und Süßspeisen zu. Eine andere Form der Spezialisierung bietet der Diätkoch oder die Tätigkeit auf Schiffen oder im Catering (zum Beispiel für Fluggesellschaften).
Wer Führungspositionen übernehmen oder gar Chef im eigenen Haus sein möchte, wird üblicherweise dafür die Prüfung zum Küchenmeister ablegen müssen.
Köche können sich auch über Hotelfachschulausbildungen weiterbilden, von denen es derzeit zwei gibt: eine zweisemestrige mit mehr praktisch orientiertem Unterricht führt zum Titel "Staatlich geprüfter Gastronom", und eine viersemestrige, die mit theoretisch-kaufmännischem Schwerpunkt zum Abschluss "Staatlich geprüfter Betriebswirt (Fachrichtung Hotel- und Gaststättengewerbe)" führt. Viele Direktoren angesehener Hotels haben ihre Karriere als Koch begonnen.
Links und Literatur lesenUnser Linktipp: Informationen zu den Ausbildungsberufen und Qualifizierungsmöglichkeiten in der Hotelbranche gibt es unter www.dehoga.de. Tipps für Deine Berufswahl: Du besitzt (bald) den Hauptschulabschluss und suchst eine Lehrstelle? Wenn Du wissen willst, welche Ausbildungsberufe Dir offen stehen, wie diese aussehen, was Azubis über ihren Alltag erzählen: Unser Buchtipp Der Ratgeber "Berufsstart für Hauptschüler" stellt Berufe aus unterschiedlichsten Branchen vor: Auf der einen Seite traditionelle Berufe, beispielsweise in der Bauwirtschaft wie Stuckateur oder Zimmerer. Auf der anderen Seite stehen ebenso moderne Dienstleistungsberufe wie Fachkraft im Gastgewerbe oder die Zahnmedizinische Fachangestellte Hauptschülern offen. Auch beim Arbeitsumfeld haben Hauptschulabgänger eine breite Auswahl: Wer z.B. gerne viel in der freien Natur arbeiten würde, kann sich hier über den Beruf des Landwirtes oder des Gärtners informieren. Wer einen Büroberuf vorzieht, interessiert sich dagegen wohl mehr für eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel.
Du hast ein paar Ausbildungsberufe in der engen Auswahl und möchtest Dich nun ausführlich darüber informieren? Unser Broschürentipp: Die Hefte der "Blätter zur Berufskunde" (herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit) erhält man kostenlos mit einer Bestellkarte von der Agentur für Arbeit oder aus den Broschüren "Beruf aktuell" und "Studien- und Berufswahl". Oder direkt per Bookshop unter http://shop.wbv.de für 2,90 Euro zzgl. Versandkosten. Du möchtest immer auf dem Laufenden bleiben: Unser Linktipp: Das "Forum Berufsbildung" bietet unter www.berufsbildung.de Infos, Tipps und Links zu den Themen Berufswahl, Ausbildung, Lehrstellensuche, Hochschule, Praktika, Jobsuche und Bewerbung. Du hast Dich für diesen Beruf entschieden und möchtest Dich bereits detailiert auf die Ausbildung vorbereiten? Unser Dokumente-Tipp: Damit die Berufsausbildung überall in Deutschland auf gleichem Niveau stattfindet und zu vergleichbaren Qualifikationen führt, muss es einige Regeln geben. Diese sind in den sogenannten "Ordnungsmitteln zur Berufsausbildung" festgehalten. Eine Übersicht über zur Auswahl stehenden Arten findet man unter http://www.berufe.net. Sie können unter www.berufe.net gegen Gebühr bestellt oder heruntergeladen werden. Unser Linktipp: Persönliche Kontakte und Beratung für deinen Berufswunsch erhältst du europaweit auf vielen Ausbildungs- und Berufsbildungsmessen. Eine Übersicht und aktuelle Termine findest du unter www.berufsbildungsmessen.com.
Berufe spielerisch entdecken beroobi ist ein kostenfreies und neuartiges Berufeportal. Speziell auf die Bedürfnisse Jugendlicher zugeschnitten, werden über einen multimedial-interaktiven Ansatz Berufe mit Zukunftsperspektive vorgestellt. Wir verstehen uns als Türöffner zu bereits bestehenden Angeboten und leben von der intensiven Kooperation mit allen Akteuren der Berufsorientierung und Berufausbildung. Junge Profis stellen ihren Beruf vor! Junge Profis zeigen mittels Videos, Audios, Fotos, was ihre Berufswelt ausmacht, beantworten Fragen und vermitteln persönliche Eindrücke. Verständliche Texte und spielerische Anwendungen zum Mitmachen, machen den Beruf für Jugendliche anschaulich und lebendig. Weitere Informationen findest du hier. Interviews lesenTanja, Auszubildende(r) bei der WITT-GRUPPE Ich unterstütze bei der Zubereitung von Kalt- und Süßspeisen in der Kantine der Witt-Gruppe. ... Interview komplett anzeigen Tanja, Auszubildende(r) bei der WITT-GRUPPE Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich? Was ist das Besondere an deinem Betrieb? Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Welche Aufgaben gefallen dir besonders? Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Vorraussetzungen ist eine Verkürzung möglich? Welche schulischen und persönlichen Vorraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein? Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig? Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung? Bastian Oßmann, Auszubildende(r) bei der Hanns-Seidel Stiftung e.V. Hauptsächlich liegt meine Aufgabe darin, dass ich Salate vorbereite und bei der Zubereitung aller Speisen mithelfe. ... Interview komplett anzeigen Bastian Oßmann, Auszubildende(r) bei der Hanns-Seidel Stiftung e.V. Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich? Was ist das Besondere an deinem Betrieb? Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Welche Aufgaben gefallen dir besonders? Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Vorraussetzungen ist eine Verkürzung möglich? Welche schulischen und persönlichen Vorraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein? Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig? Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung? Steve, Czak, Auszubildende(r) bei der Victors Residenz-Hotel Leipzig - Zubereitung Frühstück - Tätigkeiten in der warmen Küche ... Interview komplett anzeigen Steve, Czak, Auszubildende(r) bei der Victors Residenz-Hotel Leipzig Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich? Was ist das Besondere an deinem Betrieb? Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Welche Aufgaben gefallen dir besonders? Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Vorraussetzungen ist eine Verkürzung möglich? Welche schulischen und persönlichen Vorraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein? Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig? Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung? Simon Schoolmann, Auszubildende(r) bei der Romantik Hotel Reichshof Vorbereitende Aufgaben ... Interview komplett anzeigen Simon Schoolmann, Auszubildende(r) bei der Romantik Hotel Reichshof Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich? Was ist das Besondere an deinem Betrieb? Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Welche Aufgaben gefallen dir besonders? Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Vorraussetzungen ist eine Verkürzung möglich? Welche schulischen und persönlichen Vorraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein? Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig? Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung? ALEXANDERZ Ich bereite Beilagen, Vorspeisen und Nachspeisen zu. ... Interview komplett anzeigen ALEXANDERZ Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich? Was ist das Besondere an deinem Betrieb? Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Welche Aufgaben gefallen dir besonders? Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Vorraussetzungen ist eine Verkürzung möglich? Welche schulischen und persönlichen Vorraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein? Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig? Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung? |
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| Kernaufgabe | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Speisen jeglicher Art in Restaurants, Gaststätten und Kantinen vor- und zubereiten. | ||||||||||||||||||||||||||||||
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Mitglieder

maikemichelle (B)
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