Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Ausbildungsstandort TenneT TSO GmbH
Standort auf Karte anzeigen Ausbildungsort: Friedberg
61169 Friedberg
Beginn 01.09.2015
Bewerbungsfrist bis 26.09.2014
Plätze 2
davon frei 2
Schulabschluss Hauptschulabschluss nach Klasse 10
Mittlere Reife, gute Noten in Mathe und Physik
Bewerbungsadresse TenneT TSO GmbH
Personal
Frau Claudia Schäfer
Eisenbahnlängsweg 2 a
31275 Lehrte
Telefon 05132 89- 2173
Ansprechpartner Frau  Claudia Schäfer
claudia.schaefer@tennet.eu
05132 89-2173
Internet http://www.tennet.eu/de/karriere/schulabsolventen.html
Bewerbung per Post vollständige Bewerbungsunterlagen, tabellarischer Lebenslauf, letzten 2 Zeugnisse, Praktikumsnachweise, sonstige Qualifikationsnachweise, Anschreiben
Bitte bewerben Sie sich vorzugsweise online über unseren Stellenmarkt unter www.tennet.eu
Online-Bewerbung Jetzt Bewerben http://www.tennet.eu/de/karriere/stellenmarkt.html
Einstellungstest Ja
Bildungspartner Johann-Philipp-Reis-Schule
Mitarbeiter 2.600
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Ausbildungsinhalte


Bei dieser Ausbildung liegen Ihre Schwerpunkte sowohl in der Montage von Systemen und Anlagen der Energieversorgungstechnik als auch der Melde-, der Antriebs- und der Automatisierungstechnik. Sie werden mit der Inbetriebnahme, dem Betrieb, der Instandhaltung und Instandsetzung der genannten Anlagen vertraut gemacht. Das Beachten und Einhalten von Sicherheitsbestimmungen ist das A und O für selbstständiges Arbeiten im Bereich der Energietechnik.

Welche Tätigkeiten erwarten Sie bei TenneT?

Ihre praktische Ausbildung findet im Ausbildungszentrum Friedberg (inKooperation mit der ovag Netz AG) sowohl im Montagebereich als auch inder Wartung und Instandsetzung statt. Hierzu gehören u. a.

  • Metallbearbeitung
  • Schulung von Genauigkeit und Sorgfalt
  • Installationstechnik und Gebäudeautomation
  • Beleuchtungstechnik
  • Bau von Stromkreisverteilern
  • Schaltschrankbau
  • Mess- und Regelungstechnik
  • Leistungselektronik
  • Erlangen von Kenntnissen zum Thema Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz

Darüber hinaus absolvieren Sie Betriebseinsätze in den Fachbereichen:

  • Umspannwerke (Wartung und Instandsetzung von Hochspannungsschaltgeräten, Transformatoren, Spulen und Kondensatoren)
  • Informationssysteme (Errichten, Warten und Instandhalten von Schutz-, Mess-, Steuer- und Überwachungseinrichtungen unseres Höchstspannungs-Netzes)
  • Leitungen (Wartung und Instandhaltung von Höchstspannungs-Freileitungen und Hochspannungs-Kabeln).

Diese Betriebseinsätze findenin unseren Servicegruppen im Raum Mittel-/Südhessen und im nordbayerischen Raum statt (wir achten auf heimatnahe Einsätze).

Nach 18 Monaten legen Sie bereits den ersten Teil Ihrer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer zum/zur Elektroniker/in für Betriebstechnik ab. Das Prüfungsergebnis fließt mit 40 % in das Gesamtergebnis Ihrer Abschlussprüfung ein, die Sie am Ende Ihrer Ausbildung absolvieren.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • mindestens guter Hauptschulabschluss oder mittlerer Bildungsabschluss
  • gute Noten in den mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern (vor allem Physik)
  • ausgeprägtes technisches Verständnis
  • Motivation
  • Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft
  • Teamgeist und Engagement
  • Flexibilität und Mobilität
Ausbildungsinhalte

Bei dieser Ausbildung liegen Ihre Schwerpunkte sowohl in der Montage von Systemen und Anlagen der Energieversorgungstechnik als auch der Melde-, der Antriebs- und der Automatisierungstechnik. Sie werden mit der Inbetriebnahme, dem Betrieb, der Instandhaltung und Instandsetzung der genannten Anlagen vertraut gemacht. Das Beachten und Einhalten von Sicherheitsbestimmungen ist das A und O für selbstständiges Arbeiten im Bereich der Energietechnik.

Welche Tätigkeiten erwarten Sie bei TenneT?

Ihre praktische Ausbildung findet im Ausbildungszentrum Friedberg (inKooperation mit der ovag Netz AG) sowohl im Montagebereich als auch inder Wartung und Instandsetzung statt. Hierzu gehören u. a.

  • Metallbearbeitung
  • Schulung von Genauigkeit und Sorgfalt
  • Installationstechnik und Gebäudeautomation
  • Beleuchtungstechnik
  • Bau von Stromkreisverteilern
  • Schaltschrankbau
  • Mess- und Regelungstechnik
  • Leistungselektronik
  • Erlangen von Kenntnissen zum Thema Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz

Darüber hinaus absolvieren Sie Betriebseinsätze in den Fachbereichen:

  • Umspannwerke (Wartung und Instandsetzung von Hochspannungsschaltgeräten, Transformatoren, Spulen und Kondensatoren)
  • Informationssysteme (Errichten, Warten und Instandhalten von Schutz-, Mess-, Steuer- und Überwachungseinrichtungen unseres Höchstspannungs-Netzes)
  • Leitungen (Wartung und Instandhaltung von Höchstspannungs-Freileitungen und Hochspannungs-Kabeln).

Diese Betriebseinsätze findenin unseren Servicegruppen im Raum Mittel-/Südhessen und im nordbayerischen Raum statt (wir achten auf heimatnahe Einsätze).

Nach 18 Monaten legen Sie bereits den ersten Teil Ihrer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer zum/zur Elektroniker/in für Betriebstechnik ab. Das Prüfungsergebnis fließt mit 40 % in das Gesamtergebnis Ihrer Abschlussprüfung ein, die Sie am Ende Ihrer Ausbildung absolvieren.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • mindestens guter Hauptschulabschluss oder mittlerer Bildungsabschluss
  • gute Noten in den mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern (vor allem Physik)
  • ausgeprägtes technisches Verständnis
  • Motivation
  • Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft
  • Teamgeist und Engagement
  • Flexibilität und Mobilität

Besonderheiten


Was wir Ihnen bieten:

  • qualifizierte Betreuer
  • Einführungswoche
  • internes Fortbildungsangebot
  • flexible Arbeitszeit, 30 Tage Urlaub
  • 13. Ausbildungsvergütung
  • vermögenswirksame Leistungen
  • Mietkostenzuschuss (falls erforderlich)
Besonderheiten

Was wir Ihnen bieten:

  • qualifizierte Betreuer
  • Einführungswoche
  • internes Fortbildungsangebot
  • flexible Arbeitszeit, 30 Tage Urlaub
  • 13. Ausbildungsvergütung
  • vermögenswirksame Leistungen
  • Mietkostenzuschuss (falls erforderlich)
Tipp: Wichtiger Bestandteil Deines Bewerbungsanschreibens ist die Angabe der Quelle des Angebotes – beziehe Dich auf das Karriereportal AUBI-plus.

Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Dauer

3,5 Jahre

Bildungsweg

Duale Berufsausbildung

Berufsgruppe

Elektrotechnik

Anforderungsprofil
Eigenschaft
wenig
viel
Kunden beraten und betreuen
 
Mit Technik umgehen
 
Mit EDV-Systemen umgehen
 
Arbeit selbstständig organisieren
 
Arbeitsabläufe kreativ gestalten
 
Wirtschaftlich denken u. handeln
 
Fremdsprachen anwenden
 
Im Team arbeiten
 
Kernaufgabe

Montieren von Systemen/Anlagen der Energieversorgungstechnik, der Mess-, Steuer-, und Regelungstechnik, der Kommunikationstechnik, der Meldetechnik, der Antriebstechnik sowie der Beleuchtungstechnik.

In den Interviews gewähren Dir Auszubildende einen persönlichen Einblick in ihren Beruf und ihr Unternehmen

Christin Runge TenneT TSO GmbH

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?

Zu Beginn der Ausbildung wurde ich erst einmal mit dem Firmengeschehen vertraut gemacht. Hierbei ich lernte die Gebäude, sowie meine direkten Ansprechpartner und den Betriebsrat kennen. Nach einer Woche begannen mein Lehrjahr und ich dann die Grundausbildung. Diese beinhaltet die Metallverarbeitung, die Grundlagen der Elektrotechnik sowie die Steuerungstechnik. Während der Grundausbildung wird man fest von einem unserer Ausbilder begleitet. Wenn die Grundlagen beherrscht werden, dürfen wir Auszubildende mit zum Außeneinsatz. Hierbei begleitet man verschiedene Teams mit verschiedenen Aufgabengebieten in unsere Umspannwerke und unterstützt sie bei ihrer Arbeit. Während dieser Zeit lernt man besonders viel, da man direkt im Geschehen ist und unsere Servicegruppenmitarbeiter gerne ihr Wissen an den Nachwuchs weitergeben.


Was ist das Besondere an deinem Betrieb?

Um die Teamfähigkeit zu schulen und seine Mitauszubildenden näher kennen zu lernen, wird am Anfang der Ausbildung das sogenannte Einführungsseminar durchgeführt. Hierfür fahren alle neu eingestellten Auszubildenden aller Lehrberufe aus ganz Deutschland gemeinsam für eine Woche nach Goslar. Neben Übungen zur Gruppenarbeit und Selbstständigkeit stehen hierbei auch Aktionen wie z. B. Bowlen und Grillen auf dem Plan. Nach 1 ½ Jahren finden sich alle Auszubildenden wieder für einige Tage in Goslar zusammen, um die bisherigen Erfahrungen der Ausbildung und die Zukunftsplanungen auszutauschen. Zudem ist es auch möglich sich an sozialen Projekten zu beteiligen. So konnte ich mit Kollegen aus den kaufmännischen Berufen Bewerbungstrainings für Schüler an verschiedenen Einrichtungen in unserem Umkreis halten.


Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

./.


Welche Aufgaben gefallen dir besonders?

Mein größtes Highlight der Ausbildungszeit war mein erster Außeneinsatz. Damit wir uns langsam daran gewöhnen konnten, keinen festen Arbeitsplatz mehr zu haben und viele neue Leute kennenzulernen, bestritten mein Lehrjahr und ich gemeinsam den ersten Außeneinsatz. Sicherlich machten wir uns alle Gedanken, was auf uns zukommen würde. Neben traumhaftem Sommerwetter erwartete uns eine super Truppe und Arbeit, die wirklich Spaß machte. Da wir in einem Hotel übernachteten, kamen alle Kollegen der Servicegruppe nach der Arbeit in unser Hotel, um uns die Stadt zu zeigen und mit uns essen zu gehen. Die nette und freundliche Art der Kollegen sorgte dafür, dass ich immer mit einem positiven Gefühl in neue Servicegruppen gegangen bin und so auch sehr viele Freunde gefunden habe. Gerade bei TenneT besteht in den Servicegruppen eher ein familiäres Verhältnis, als ein stupides nebeneinander Arbeiten.


Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre - mit einem Realschulabschluss kann man auf 3 Jahre verkürzen.


Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?

Neben den grundlegenden Dingen wie technisches und mathematisches Verständnis sollten Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und Motivation als Voraussetzungen gegeben sein. Man hat mit sehr vielen Leuten unterschiedlicher Charaktere und unterschiedlichen Alters zu tun, wodurch ein respektvoller und höflicher Umgang miteinander unerlässlich ist. Je nachdem, in welchem Bereich man später Arbeiten möchte, sollte man auch körperlich fit sein. Da ich sehr jung in die Ausbildung gegangen bin, hat mich die Ausbildung in meiner Persönlichkeitsentwicklung sehr unterstützt. Auch wenn z. B. die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit vorher schon zu meinen Stärken gehört hatten. wurden auch diese noch verstärkt. Es wird einem Verantwortung auferlegt, sodass das Selbstbewusstsein steigt man mehr Eigeninitiative zeigt. Durch den Kontakt mit vielen verschiedenen Kollegen lernt man auch, sich auf verschiedene Charaktere einzustellen.


Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?

Mein Berufsschulunterricht fand in der sogenannten Blockform statt. Hierbei wird nach ca. drei Arbeitswochen an einer Unterrichtswoche teilgenommen. Dies bringt einen großen Vorteil mit sich, da man sich so eine Woche lang intensiv mit den Schulthemen beschäftigen und sich danach wieder voll auf seine Arbeit in der Firma konzentrieren kann. In meiner Berufsschulklasse waren viele verschiedene Firmen vertreten, wodurch man die Möglichkeit hatte sich mit Auszubildenden anderer Firmen auszutauschen und Freundschaften zu schließen. Die Schulfächer sind nach Lernfeldern gegliedert, welche nach einer festgelegten Aufteilung unterrichtet werden. Durch die breite Fächerung des Berufes in viele Bereiche ist der Berufsschulunterricht sehr vielseitig. Neben den Grundlagen der Elektrotechnik wurden die Automatisierungs-, IT-, Mess- und Regeltechnik im Unterricht behandelt. Auch das Schreiben von Kalkulationen, Kundenaufträgen und Bedienungsanleitungen sowie das Übersetzen von englischsprachigen, technischen Texten gehörten in manchen Lehrjahren zu unserem Schulalltag. Zudem wurden auch Politik und Deutsch unterrichtet.


Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?

Nach meinem erfolgreichen Abschluss der Prüfung wurde ich in ein internes Qualifizierungsprogramm der Firma übernommen. Dadurch hatte ich gleich meine unbefristete Übernahme gesichert. Da ich während meiner Ausbildung bereits gemerkt habe, welcher Bereich mir Spaß macht und ich mich auch mit den Mitarbeitern sehr gut verstehe, war für mich sofort klar, in welcher Servicegruppe ich später gerne arbeiten würde. Neben meiner normalen Tätigkeit als Servicetechnikerin besuche ich in Abendform die Meisterschule, um meine Kompetenzen zu erweitern und um später die Möglichkeit zu haben in unserer Firma aufzusteigen.


Javier Pusch TenneT TSO GmbH

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?

Die Ausbildung war und ist sehr abwechslungsreich gestaltet. Zunächst spielt die Grundausbildung eine große Rolle. Metallbearbeitung, einfache Hausinstallationen und kleinere steuerungstechnische Projekte werden hier bearbeitet. Ehe man sich versieht, ist die Zeit bis zur Abschlussprüfung Teil 1 vergangen. Ab jetzt wurde mit den Servicegruppenmitarbeitern in Umspannwerke gefahren, um dort Revisionen, Instandhaltungsaufgaben oder neue Bauprojekte durchzuführen. Parallel werden in der Ausbildungswerkstatt z. B. Schaltschränke gebaut, die anschließend tatsächlich in einem Umspannwerk verbaut und in Betrieb genommen werden.


Was ist das Besondere an deinem Betrieb?

Zur Förderung der Teamarbeit startet die Ausbildung mit dem sogenannten "Goslar-Einführungsseminar". Hier treffen sich alle neuen TenneT-Azubis, egal welche Ausbildung sie beginnen. Die fünf Tage sind mit vielen kleinen Teamarbeiten geschmückt, die durchaus ihre Herausforderung mit sich bringen. Eine Ausbildungsfahrt findet jedes Jahr statt. An dieser Veranstaltung nehmen alle Auszubildenden teil, vom ersten bis zum vierten Lehrjahr. Bei diesen Fahrten werden z. B. Kraftwerke oder besondere Umspannwerke besichtigt. Ich bereue den Schritt zu dieser Ausbildung in keiner Sekunde. Die Ausbildung war abwechslungsreich und hat Spaß gemacht. Ein Gefühl der Ausnutzung von Auszubildenden war zu keinem Zeitpunkt spürbar. Die Ausbildung bei TenneT hat in diesem Sinne den Titel "Ausbildung" auch verdient.


Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

./.


Welche Aufgaben gefallen dir besonders?

Highlights beziehen sich bei mir auf die Steuerungstechnik. Sei es konventionell mit Schützen und Relais, oder aber mit einer speicherprogrammierenden Software. Ich finde es spannend aus einem Kundenauftrag die Wünsche und Anforderungen einer Anlage genau passend für den Kunden herauszufiltern und anschließend die Pläne dieser meist komplexen Projekte zu erstellen und am Lochblech zu verwirklichen. Gespannt wird dann die Anlage auf ihre Funktion und deren Sicherheitsvorrichtungen geprüft. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn durch einen Knopfdruck so viel passiert. Jetzt kann man sich sicher vorstellen, dass mir die Arbeiten an der Förderbandanlage mit Sensoren, Pneumatik und Greifer enorm viel spaß gemacht haben. Gezeigt haben all diese Projekte, dass zu einer vernünftigen Projektabwicklung immer eine gute Planung notwendig ist.


Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre - mit einem Realschulabschluss kann man auf 3 Jahre verkürzen.


Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?

Ganz klar sollte man sich für Elektrotechnik interessieren und daran Spaß haben. Die betriebliche Ausbildung und die Berufsschule sind mit mathematischen und physikalischen Grundsätzen geschmückt. Somit darf ein gewisses Maß an technischem Verständnis nicht fehlen. Aufgrund der Einsätze in den verschiedenen Servicegruppen und dem großen Netzgebiert vonTenneT ist Mobilität nicht wegzudenken. Bei der Montage gewisser Komponenten wird körperliche Belastbarkeit gefordert. Auf Grund der vielen Projekte, in denen fast immer mit jemandem zusammen gearbeitet wird, ist Teamfähigkeit wünschenswert. Da viele der Projekte eingereicht werden und zur weiteren Bearbeitung komplett in deiner bzw. der Hand deines Teams liegen, wird die Selbstständigkeit, Arbeiten im Team, Projektplanung, handwerkliches Geschick und das damit zusammenhängende umsichtige Arbeiten gefördert. "'Passt schon' gibt es nicht!" ist mittlerweile ein Motto, welches ich in jeder meiner Arbeiten auslebe. Sich Gedanken über seine eigene Arbeit zu machen und nicht einfach stumpfsinnig alles "schnell, schnell" fertig machen macht mittlerweile eine Menge aus.


Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?

Grundsätzlich findet der Unterricht im Block statt, im Schnitt alle vier Wochen je eine Woche Berufsschulunterricht. Themen der Berufsschule waren unter anderem die Automatisierungstechnik, Motorenauswahl, Hausinstallation und der Blitzschutz. Einige Themen wurden durch Projekte gestaltet. Thematiken der Projektabwicklung im Zusammenhang damit, Arbeiten im Team zu absolvieren, sind dadurch übermittelt worden.


Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?

Im Anschluss meiner Abschlussprüfung ging es direkt mit der Ausbildung (Qualifizierungsprogramm) zum Netzwerker weiter. In diesem Zuge wird ein unbefristeter Vertrag mit der Zugehörigkeit zu einer Servicegruppe unterzeichnet. Das Programm Netzwerker läuft über ein Jahr bestückt mit vielen Seminaren über beispielsweise Schaltanlagen, Baugruppen etc. Außerdem erhält man einen Einblick in das Arbeiten im Büro - zum einen in der Verwaltung in der direkten Zusammenarbeit mit den technischen Sachbearbeitern und zum anderen im Technischen Büro, wo Pläne erstellt und primäre Planungen von Umspannwerken abgewickelt werden.


Sören Immecke TenneT TSO GmbH

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?

Ich habe mich seit dem ersten Tag der Ausbildung im Unternehmen wohlgefühlt. Was ganz hilfreich zum Start der Ausbildung war, ist die Einführungswoche in Goslar, wo man sich einerseits untereinander besser kennen lernt, Erfahrungen austauschen kann und andererseits auch den Aufbau und die Struktur des Unternehmens kennenlernt. Unsere beiden Ausbilder, die uns mit einer Menge Know-How durch die Ausbildung geführt haben, hatten stets ein offenes Ohr, wenn man Fragen oder Probleme hatte. Im ersten Ausbildungsjahr ging es direkt los mit den Grundlagen der Metallverarbeitung sowie Grundlagen der Elektrotechnik, gefolgt von Steuerungstechnik. Die ausführliche Behandlung der Grundlagen im ersten Ausbildungsjahr war sehr hilfreich für die folgenden Jahre, und man konnte immer wieder auf diese Erfahrungen zurückgreifen. Nachdem wir den ersten Teil der Abschlussprüfung abgelegt hatten, ging es für uns los mit den dienstlichen Außeneinsätzen in den verschiedenen Servicegruppen, bei denen wir die Umspannwerke besuchten und verschiedene Arbeiten unterstützt haben. Man erhält einen sehr guten Einblick bei den vielen Servicegruppen und deren unterschiedliche Arbeiten.


Was ist das Besondere an deinem Betrieb?

Gestartet wurde die Ausbildung mit der Einführungswoche in Goslar. Ein Wiedersehen der Azubis findet im zweiten Ausbildungsjahr statt, dem "Goslar-Revival". Dort tauscht man die Erfahrungen der bisherigen Ausbildungszeit aus und blickt ein Stück in die Zukunft. Des Weiteren wurde jährlich eine Azubifahrt durchgeführt, wo sich alle Auszubildenden und Ausbilder von TenneT Deutschland treffen und ein paar gemeinsame Tage verbringen. Alles in allem sind es mehr als gelungene Veranstaltungen gewesen, aus denen ich persönlich viel mitnehmen konnte. Zusätzlich haben wir einen Informationstechnikkurs, einen Pneumatikkurs, ein Wirtschaftsseminar und Seminare zur Arbeitssicherheit besucht. Die Ausbildung war für mich ein voller Erflog, den ich nicht missen möchte, und bin auch froh darüber, den Weg zu TenneT gefunden zu haben, denn die Ausbildungszeit war super und man hat viel gelernt. Durch die Einteilung in den verschiedenen Servicegruppen habe ich viele Erfahrungen gesammelt, und die Kollegen haben einen auch immer gleich in die Gruppe integriert, als wenn man sich schon ewig kennt. Deshalb kann ich die Ausbildung bei TenneT wirklich nur weiterempfehlen.


Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

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Welche Aufgaben gefallen dir besonders?

Das größte Highlight während der Ausbildung war die Erneuerung der Unterverteilung im Eigenbedarf. Während dieser Zeit habe ich viel Verantwortung übernehmen dürfen und das Projekt bis zum Schluss begleitet. Dazu gehörten folgende Arbeiten, die ich mit Hilfe der Arbeitskollegen erledigen musste: Montage der Unterverteilung und Bestückung mit verschiedenen Sicherungselementen, Verdrahten nach Plan, Verlegen neuer Kabel, Revision verschiedener Pläne (Stromlauf-, Verdrahtungs-, Klemmenpläne) und verschiedene Messungen und Prüfungen von der Inbetriebnahme. Es war viel Arbeit, die uns persönlich angespornt hat und bei der ich viel Erfahrung gesammelt habe.


Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Mit einem guten Realschulabschluss kann man auf 3 Jahre verkürzen.


Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?

Als Elektroniker für Betriebstechnik benötigt man neben technischem Geschick und mathematisch-physikalischem Verständnis eine einigermaßen hohe körperliche Belastbarkeit, denn Montage- und Wartungsarbeiten müssen des Öfteren durchgeführt werden. Gegebenenfalls ist auch Schwindelfreiheit für das sichere Arbeiten auf Baustellen oder in größerer Höhe notwendig. Zudem ist es sehr vorteilhaft, wenn schon beim Auszubildenden Eigenschaften wie Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke hinzukommen, denn die Arbeit steht ab und an im Kontext eines Projektes, an dem die eigenen Kollegen oder viele Gewerke bzw. Dienstleister beteiligt sind. Eine vielleicht noch zu erwähnende Eigenschaft bei der Ausbildung wäre die Flexibilität und Mobilität. Es wird viel Wert auf Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit gelegt, des Weiteren wurde durch den Kontakt mit den eigenen Arbeitskollegen und den Kollegen anderer Unternehmen, der Umgang miteinander und die Kommunikation ausgebaut. Gereift bin ich in der Ausbildung vor allem durch das selbstständige Arbeiten (wo man viel Verantwortung übernimmt), sowie dass man stets durch die verschiedenen Aufgaben gefordert wurde.


Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?

In der Regel sind wir eine Woche im Monat zur Berufsschule gegangen. Es wurden verschiedene Themen der Elektrotechnik, die in Lernfelder unterteilt waren, bearbeitet. Zum Beispiel das Planen und Ausführen von elektrischen Installationen. Dies wurde in einer Gruppenarbeit anhand einer Werkstattinstallation mit Bürokomplex durchgeführt. Ein weiteres Beispiel ist die Inbetriebnahme und Instandhaltung von automatisierten Anlagen. Dabei wurden verschiedenen Steuerungen und Aufträge mit der SPS von Siemens realisiert. Zu guter Letzt kam noch der Deutsch- und Politikunterricht dazu, wo wir immer aktuelle Themen der Politik behandelt haben; aber auch die verschiedenen Gesetze wurden im Unterricht berücksichtigt. Aus meiner Sicht kann ich sagen, dass die Berufsschulzeit sehr gut strukturiert aufgebaut war und alles aus dem Rahmenlehrplan bearbeitet wurde.


Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?

Ich habe im Juni 2013 meine Abschlussprüfung Teil 2 absolviert und direkt im Anschluss am internen Qualifizierungsprogramm zum Netzwerker teilgenommen. Mit der Zusage zur Teilnahme an dem Programm war mir zugleich ein unbefristeter Arbeitsvertrag bei einer Servicegruppe von TenneT gesichert.


Katja Pfosser TenneT TSO GmbH

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?

Die betriebliche Ausbildung fand in Kooperation mit der Bayernwerk AG in Pfaffenhofen statt. Im Ausbildungszentrum gab es verschiedene Kurse, welche dazu dienten das in der Berufsschule Erlernte zu vertiefen bzw. bei praktischen Aufgaben anzuwenden. Darunter sind ein Metall-Grundkurs, Elektrokurse, Messkurse, Schaltungskurs, Pneumatik-Kurs, Zeichenkurs, usw. Bei Kursen wohnte ich gegenüber vom Ausbildungszentrum im Wohnheim, was zwar mit den vielen Mitbewohnern manchmal anstrengend, aber trotzdem eine schöne Zeit war. Die restliche Ausbildungszeit verbrachte ich in den verschiedenen Abteilungen bei TenneT; sprich bei der Freileitung, beim Schutz, bei der Servicegruppe Umspannwerke in Hessen und in meiner Heimatregion, bei E.ON IT, usw. Dies hatte den Vorteil sich einen Überblick über alle Bereiche zu verschaffen, damit man später eine Vorstellung hat, welche Gruppe zu einem passt.


Was ist das Besondere an deinem Betrieb?

Die Ausbildung startet mit einem Workshop in Goslar. Dabei treffen sich alle neuen Azubis und haben Zeit sich kennenzulernen. Dies wird unterstützt durch pädagogische Spiele, die z. B. die Teamfähigkeit und das Vertrauen ineinander stärken. Im zweiten Jahr findet dann das Goslar-Revival statt, bei dem man sich wieder trifft, um nochmals Zeit mit den anderen Azubis zu verbringen und sich auch um seine Zukunft Gedanken macht. Auch Azubi-Fahrten gibt es jedes Jahr mit vielen Aktivitäten und gutem Essen. In Leipzig z. B. waren eine Stadtrundreise und der Besuch eines Kraftwerkes mit Führung geboten, und in den Niederlanden übernachteten wir in dem Hotel, in der die Olympiasportler trainierten. Die Tage klangen dann meistens mit gemütlichem Zusammensein aus. TenneT ist meiner Meinung nach eine sehr soziale Firma, in welcher der Auszubildende wertgeschätzt und gefördert wird. Wenn ich nochmal eine Ausbildung machen müsste, würde ich jederzeit wieder TenneT auswählen. Ich kann auch nur an die Mädels draußen appellieren, sich an eine technische Ausbildung heranzuwagen. Manchmal musst du dich durchsetzen, aber dann ist Elektronikerin für Betriebstechnik ein super Beruf.


Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

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Welche Aufgaben gefallen dir besonders?

Ein Highlight war das Azubi-Projekt in Neufinsing, bei dem ich und ein weiterer Azubi die alte Lüftungsanlagensteuerung entfernt haben und selbstständig komplett neu aufbauten, inbegriffen des Materialbedarfs, der Montage und der Planänderungen. Der Abbau und Aufbau eines kompletten Leistungsschalters war ebenfalls sehr lehrreich und interessant. Und Feuerspucken mit Bärlauchsporen beim Goslar-Revival kann man auch nicht jeden Tag ausprobieren.


Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.


Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?

Sie sollten ein technisches Interesse zeigen und kontaktfreudig sein. Aus schulischer Sicht ist zumindest ein guter bis sehr guter Hauptschulabschluss zu empfehlen, wobei Mathematik und Physik zu den Stärken des Bewerbers zählen sollten. Außerdem ist Verlässlichkeit eine wichtige Eigenschaft, da im Außendienst durch Gedankenlosigkeit gefährliche Situationen entstehen können. Da sich bei den Kursen der Ausbilder ja nicht gleichzeitig um alle Azubis kümmern konnte, musste man sich selbst mit den Problemen bei der Durchführung auseinandersetzen. Dies führte dazu selbstbewusster an Aufgaben heranzugehen.


Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?

Der Unterricht in der Berufsschule lässt sich in zwei Lehrbereiche unterteilen: zum einen gibt es Schulfächer wie Deutsch, Religion, welche zwar benotet werden, allerdings nicht für die Abschlussprüfung relevant sind. Zum anderen lernt man in Fächern wie z. B. Sozialkunde, Fach-Englisch, EBT, EST, ESG alles, was für die Ausführung des Berufes und zum Bestehen der Abschlussprüfung benötigt wird. Der Unterricht beinhaltet sowohl theoretische als auch praktische Anteile, was z. B. das Programmieren mit der S7 oder Messaufbauten beinhaltet. Inhaltlich lernten wir elektronische Grundkenntnisse, wie das Ohmsche Gesetz, Spulen, Kondensatoren mit den jeweiligen Phasenverschiebungen, Drehstrommotoren/-transformatoren, Lichttechnik, Leistungselektronik, aber auch Informationen zu Solar und Windkraft. In Sozialkunde erfährt man etwas über die Rechte und Pflichten des Auszubildenden, Arbeitsrecht, Vertragsrecht sowie Gerichtbarkeiten und der Ablauf von Streiks und Neuverhandlungen.


Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?

Zurzeit nehme ich an dem sog. Qualifikationsjahr bei TenneT teil, in welchem ich zur Netzwerkerin ausgebildet werde. Dies beinhaltet unter anderem auch einen unbefristeten Arbeitsvertrag und viele Sonderseminare in ganz Deutschland, bei denen die Qualifikanten zusammentreffen und detaillierte Infos für ihre spätere Arbeit erhalten.


Peter Neidl TenneT TSO GmbH

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?

Man kann sagen, dass sich die ganze Ausbildungszeit in drei große Teile aufteilen lässt. Man ist ca. 1/3 der Zeit in der Berufsschule, das zweite Drittel verbringt man im Ausbildungszentrum in Pfaffenhofen, was von der Bayernwerk AG geleitet wird. Der letzte Teil besteht aus Praxiseinsätzen. Hier wird man in die verschiedensten Abteilungen für eine oder mehrere Wochen versetzt, um sich einen genauen Einblick verschaffen zu können, damit man hinterher sagen kann, in welcher Abteilung man sich ein späteres Arbeiten vorstellen könnte. Das Ganze findet in ständiger Absprache mit einem super Ausbildungsbetreuer statt, der sich um alles kümmert und sehr gut organisiert. Diese Versetzungspläne sind jedoch auch variierbar und können nach Absprache mit den entsprechenden Vorgesetzen schnell und einfach geändert oder angepasst werden.


Was ist das Besondere an deinem Betrieb?

Bei dieser Frage weiß ich nicht, wo man anfangen soll. Die Ausbildung startet schon mal nicht wie in jedem anderenx-beliebigen Betrieb. Zu Beginn findet ein 1-wöchiges Einführungsseminar in Goslar statt. Dort kommen alle neuen Azubis (technische und kaufmännische) zusammen und lernen sich kennen. Schon hier knüpft man Kontakte, die sich sehr intensiv während der Ausbildung ausprägen. Das Ganze gibt es nach 1,5 Jahren verstrichener Ausbildungszeit erneut. Zusätzlich findet jedes Jahr ein Azubi-Ausflug statt, wo alle Azubis wieder zusammen kommen. Das Ganze dauert in der Regel drei Tage und das mit ca. 60 Auszubildenden oder mehr. Hier werden aber nicht so langweilige Reiseziele besucht, wie man es vielleicht aus der Schule kennt, sondern diese sind wirklich interessant und spannend. Ich war während meiner Ausbildung in Bad Tölz, wo wir ein Wasserkraftwerk besucht haben. Zudem in Arnheim (Holland), der Firmensitz unserer holländischen Kollegen. Der letzte Ausflug ging dann in die Stadt Leipzig. Abschließend lässt sich sagen, dass ich nur Positives von der Ausbildung bei TenneT mitgenommen habe. Da ich viele Leute kennengelernt habe, konnte ich von deren Wissen und Erfahrung profitieren. Im Vergleich zu anderen Ausbildungsbetrieben, die ich durch meinen Freundeskreis kenne, kann ich sagen, dass sich kein Unternehmen so für die Mitarbeiter einsetzt. Erwähnenswert sind die gewährten Sozialleistungen und Zusatzvergütungen, die man erhält. Die Ausbildung in diesem Betrieb ist auf alle Fälle zu empfehlen, und ich würde jederzeit wieder eine Ausbildung bei TenneT beginnen.


Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

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Welche Aufgaben gefallen dir besonders?

Absolute Highlights sind die Azubi-Projekte, die man während der Ausbildung machen darf. Dort erhält man eine Aufgabe und arbeitet dann über eine oder mehrere Wochen daran. Diese Projekte sind allerdings nicht dazu da, um die Auszubildenden einfach sinnlos irgendwie zu beschäftigen, sondern die Ergebnisse werden anschließend firmenintern verwendet und gebraucht. In dieser Zeit lernt man unglaublich viel, und auch das selbstständige Arbeiten zusammen mit Azubi-Kollegen macht sehr viel Spaß. Zusätzliche Highlights sind das eigene Firmenhandy und der eigene Firmen-Laptop den man umsonst erhält. Ebenso bekommt man die komplette Arbeitskleidung gestellt, und kaputte Kleidungsstücke werden auch sofort ersetzt.


Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.


Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?

Die schulische Mindestvoraussetzung ist ein normaler/qualifizierter Hauptschulabschluss. Viel wichtiger ist jedoch, dass man sich für den Ausbildungsberuf interessiert. Meine persönliche Erfahrung ist, dass das Interesse an dem Beruf und den Tätigkeiten viel wichtigere Bedingungen sind, als nur gute Schulnoten. Wenn man sich für etwas interessiert, arbeitet und lernt man lieber und vor allem viel leichter. Was von Vorteil wäre, ist die Vorliebe an den Schulfächern Mathematik und Physik (PCB). Durch die Ausbildung bei TenneT bin ich wesentlich selbständiger und selbstbewusster geworden. Ein Beispiel hierfür sind die Versetzungen in den Praxiseinsätzen, bei denen man sich um die An- und Abreise, sowie die eventuellen Übernachtungen selbst kümmern muss. Zudem konnte ich mir durch die Ausbildung viele handwerkliche Fähigkeiten aneignen und diese auch enorm verbessern.


Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?

Die Berufsschule fand immer im Blockunterricht statt und dauerte ca. zwei Wochen lang. Dort wurden sämtliche Bereiche der Elektrotechnik gelehrt, sodass man theoretisch nach seiner Ausbildung in den verschiedensten Bereichen tätig werden konnte. Angefangen mit den "einfachen" Dingen wie Strom, Spannung und Elektrizität allgemein, über Drehstrom (allgemein bekannt als Starkstrom), Leistungselektronik bis hin zum intensiven Programmieren einer S7. Ein Automatisierungsgerät, mit dem eine Vielzahl von Steuerungen realisierbar sind, wie z. B. eine Ampelsteuerung, die Steuerung einer Waschanlage und vieles mehr. Die ganzen Lerninhalte die in den 3,5 Jahren Ausbildung hier vermittelt werden, sind für alle Schulabgänger händelbar und beherrschbar, wenn man sich für den Beruf interessiert.


Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?

Nach der Ausbildung habe ich direkt einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten in der Abteilung, in die ich von Anfang an wollte. Hier übe ich die Tätigkeiten aus, die ich in der Ausbildung mitbekommen habe, und es macht mir nach wie vor sehr, sehr viel Spaß. Erwähnenswert ist, dass die anderen Azubis aus den anderen Betrieben, die ebenfalls die Ausbildung gemeinsam mit mir im Ausbildungszentrum genossen haben, so eine Chance nicht bekommen haben. Die anderen Betriebe haben ihren Auszubildenden nur Befristungen angeboten oder sie sogar gekündigt. Man hat in dem Unternehmen sehr gute Chancen das zu erreichen, was man erreichen möchte und erhält dabei auch die notwendige Unterstützung.


Michael Brodmerkel TenneT TSO GmbH

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?

Die betriebliche Ausbildung ist unterteilt in das Ausbildungszentrum Bayreuth und Praxiseinsätze in verschiedenen Abteilungen. Im ersten Ausbildungsjahr findet ein Metallgrundkurs statt, in dem man lernt, wie man richtig bohrt, feilt, sägt, stanzt und Gewinde schneidet. Anschließend fängt man gleich nach einer kurzen Einweisung in die Theorie mit zuerst einfachen Biegeübungen und langsam schwerer werdenden Elektroinstallationen an (z. B Ein-Aus-Schaltung, Wechselschaltung, Kreuzschaltung). Ende erstes, Anfang zweites Ausbildungsjahr beginnt man damit Schützschaltungen für Motoren aufzubauen, wie zum Beispiel Stern-Dreieck-Schaltung, Wendeschütz-Schaltung oder Dahlander-Schaltung. Da auch im zweiten Lehrjahr die Abschlussprüfung Teil 1 ist, wird man theoretisch und praktisch sehr gut darauf vorbereitet. Im Laufe der weiteren Ausbildungsjahre bekommt man noch tiefe Einblicke in verschiedene Techniken (Messtechnik, Motorentechnik, Steuerungstechnik und Digitaltechnik). Wenn man nicht im Ausbildungszentrum Bayreuth ist, befindet man sich in Praxiseinsätzen, in denen man alle technischen Abteilungen durchläuft und somit viel Erfahrung in der Praxis und neue Kontakte zu den Kollegen knüpfen kann. Manchmal wird man auch bei Fremdfirmen eingesetzt, um ebenfalls Erfahrungen zu sammeln.


Was ist das Besondere an deinem Betrieb?

Zu Beginn der Ausbildung gibt es ein Einführungsseminar, in dem sich alle Azubis von den verschiedenen Standorten kennenlernen. Durch Gruppenarbeit und Teamspiele lernten wir im Team zu arbeiten und zu agieren. Im zweiten Lehrjahr trafen wir uns dann alle wieder, um Erfahrungen und Neuigkeiten auszutauschen. Zusätzlich ist einmal im Jahr eine Azubi-Fahrt. Im ersten Jahr waren wir in Bad Tölz und besichtigten ein Wasserkraftwerk. Im zweiten Lehrjahr fuhren wir mit dem Bus nach Arnheim (Niederlande) zu der Schaltleitung von TenneT. Im dritten Lehrjahr haben wir die Azubi-Fahrt nach Leipzig gemacht und ein Kohlekraftwerk besichtigt. Die Ausbildung war sehr schön; ich hatte viel Spaß und habe viel gelernt. Besonders die abwechslungsreichen Tätigkeiten in den verschiedenen Abteilungen haben mir sehr gefallen. Ich freue mich auf eine Zukunft bei TenneT. Ich kann die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik nur weiterempfehlen. Alle Kollegen und Ausbildungsmeister sind sehr nett und helfen einem, auch wenn man mal Probleme in der Praxis oder Theorie hat.


Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

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Welche Aufgaben gefallen dir besonders?

Besonders schön war das Azubi-Projekt in Altheim, in dem wir eine Eigenbedarf-Umschaltung errichten mussten. Hier musste ich mit zwei weiteren Azubis aus meinem Lehrjahr selbstständig planen, was man wie und wo zur richtigen Zeit macht. Weitere Highlights waren die Azubi-Fahrten sowie der Austausch mit einer Prager Schulklasse.


Wie lange dauert deine Ausbildung und unter welchen Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich?

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.


Welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen sollten für den Beruf vorhanden sein?

Mindestens ein guter Hauptschulabschluss oder Mittlere Reife, Flexibilität und Mobilität, Eigeninitiative und Selbstständigkeit und Kontaktfreude sind wichtige Voraussetzungen. In der Ausbildung bin ich sehr selbstständig und flexibel geworden; zudem bin ich sehr verantwortungsbewusst durch die Arbeiten in den verschiedenen Abteilungen geworden.


Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?

Die Berufsschule hat den Schulstoff gut mit der betrieblichen Ausbildung abgestimmt, sodass man das frisch Gelernte anschließend im Betrieb praktisch anwenden konnte. In der Berufsschule wird einem die Elektrotechnik näher gebracht. Man lernt Bauteile, wie Dioden, Transistoren und Widerstände kennen und wie und zu welchem Zweck diese Bauteile in einer Schaltung verwendet werden. Darüber hinaus lernt man Sicherungselemente, wie Leitungsschutzschalter, RCDs und Schmelzsicherungen, Netzsysteme, Beleuchtungstechnik und Blitzschutzsysteme kennen.


Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?

Nach meiner sehr guten Ausbildung habe ich meine Qualifizierung zum Netzwerker in der Firma TenneT begonnen.


Elektroniker/-in für Betriebstechnik
31275 Lehrte - TenneT TSO GmbH
2 Tagen
Ausbildungsangebot
Beginn: 2015

20 Tagen
Ausbildungsangebot
Beginn: 2015

Industriekaufmann/-frau
31275 Lehrte - TenneT TSO GmbH
20 Tagen
Ausbildungsangebot
Beginn: 2015

20 Tagen
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Beginn: 2015

Elektroniker/-in für Betriebstechnik
96052 Bamberg - TenneT TSO GmbH
20 Tagen
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Beginn: 2015

Industriekaufmann/-frau
96052 Bamberg - TenneT TSO GmbH
20 Tagen
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Beginn: 2015

Elektroniker/-in für Betriebstechnik
95448 Bayreuth - TenneT TSO GmbH
20 Tagen
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Beginn: 2015

Kaufmann/-frau für Büromanagement
31275 Lehrte - TenneT TSO GmbH
20 Tagen
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Beginn: 2015

Kaufmann/-frau für Büromanagement
96052 Bamberg - TenneT TSO GmbH
20 Tagen
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Beginn: 2015

Kaufmann/-frau für Büromanagement
95448 Bayreuth - TenneT TSO GmbH
20 Tagen
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Beginn: 2015

Industriekaufmann/-frau
95448 Bayreuth - TenneT TSO GmbH
20 Tagen
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Beginn: 2015

20 Tagen
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Beginn: 2015

Elektroniker/-in für Betriebstechnik
85276 Pfaffenhofen an der Ilm - TenneT TSO GmbH
20 Tagen
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Beginn: 2015